Einsatz in Burladingen
: Mutter und Sohn bewusstlos in Wohnung gefunden

Ein Vater in Burladingen schlug am Dienstagmorgen über die 112 Alarm. Er hatte seine Ehefrau und den elfjährigen Sohn bewusstlos in ihren Schlafzimmern aufgefunden.
Von
swp
Burladingen
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Feuerwehr: ARCHIV - 15.04.2025, Sachsen-Anhalt, Magdeburg: Notrufnummer 112 steht auf einem Wagen der Feuerwehr. (zu dpa: «Kohlenmonoxid ausgetreten - drei Menschen verletzt») Foto: Sabina Crisan/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Nach Angaben der Polizei, haben sich Mutter und Sohn „zeitnah“ erholt. Es bestehe für sie und drei weitere Hausbewohner keine Lebensgefahr.

Sabina Crisan/dpa
  • Rettungseinsatz in Burladingen: Mutter und Sohn bewusstlos in Schlafzimmern aufgefunden.
  • Ursache: Erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentration durch Defekt an der Ölzentralheizung.
  • Fünf Hausbewohner, darunter die Betroffenen, wurden in Krankenhäuser gebracht.
  • Feuerwehr und Rettungsdienst mit insgesamt 40 Kräften vor Ort.
  • Polizei ermittelt weiter, Lebensgefahr besteht nicht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein größerer Rettungseinsatz fand am frühen Dienstagmorgen in Burladingen (Zollernalbkreis) statt,
nachdem die Integrierte Leitstelle Zollernalbkreis zu zwei bewusstlosen Personen gerufen wurde.

Erhöhte Konzentration an Kohlenmonoxid festgestellt

Gegen 9 Uhr teilte ein Familienvater mit, dass er soeben seine Ehefrau und seinen elfjährigen Sohn leblos in ihren Schlafzimmern aufgefunden hat. Der Rettungsdienst stellte vor Ort eine erhöhte
Konzentration an Kohlenstoffmonoxid fest und alarmierte die Feuerwehr und Polizei zum Einsatzort hinzu.

Wohl technischer Defekt der Ölheizung

Die bewusstlosen Personen erholten sich zeitnah und wurden mit drei weiteren Hausbewohnern auf die umliegenden Krankenhäuser zur weiteren Behandlung verteilt. Lebensgefahr besteht keine.

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wird von einem technischen Defekt der Ölzentralheizung
ausgegangen, der dazu führte, dass das CO-Gas über den Kamin in das Obergeschoss gelang.

Der Rettungsdienst war mit 25 und die Feuerwehr mit 15 Einsatzkräften vor Ort. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Polizeiposten Burladingen geführt.