Döner-Krise: Neuer Streik – Gehen bald die Spieße aus?

Beschäftigte beim Dönerspieß-Hersteller Birtat streiken wieder. (Archivbild)
Markus Lenhardt/dpa- Beschäftigte des Dönerspieß-Herstellers Birtat in Murr streiken erneut seit den Morgenstunden.
- Grund: Unternehmen will bei geplantem Treffen am Donnerstag nicht über Tarifvertrag verhandeln.
- NGG nennt Verhalten von Birtat „vertrauensschädigend“ und setzt Streik als Reaktion fort.
- Kundgebung mit DGB-Landeschef Kai Burmeister für den Vormittag angekündigt.
- Konflikt um Tarifvertrag sorgt für anhaltende Spannungen zwischen NGG und Birtat.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einer kurzen Verschnaufpause beteiligen sich Beschäftigte beim Dönerspieß-Hersteller Birtat seit den Morgenstunden nach Angaben der Gewerkschaft wieder an einem Streik. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hatte zuvor noch angekündigt, vorerst auf Streiks verzichten zu wollen – in der Annahme, dass am Donnerstag über einen Tarifvertrag verhandelt werden soll.
Mit dem Arbeitskampf reagiere die Gewerkschaft bei der Dönerfabrik im schwäbischen Murr bei Ludwigsburg auf Äußerungen des Unternehmens. Demnach will Birtat bei einem für diesen Donnerstag geplanten Gespräch doch nicht konkret über einen Tarifvertrag verhandeln.
NGG: Arbeitgeber hat unser Vertrauen verspielt
„Mit dieser Vorgehensweise hat der Arbeitgeber unser Vertrauen verspielt. Daraus ziehen wir jetzt die Konsequenzen“, teilte NGG-Verhandlungsführerin Magdalena Krüger mit. Am Vormittag soll es zudem eine Kundgebung geben, auf der unter anderem auch DGB-Landeschef Kai Burmeister erwartet werde, teilte die NGG mit.
