Deutscher Wetterdienst warnt!
: Extremer Dauerregen in Baden-Württemberg

In manchen Gegenden im Südwesten könnte es innerhalb weniger Stunden so viel regnen wie sonst nur in einem Monat. Betroffen sind aber nur bestimmte Regionen.
Von
dpa
Stuttgart
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Erneut Regen: ARCHIV - 08.06.2024, Bayern, Aitrang: Eine Autoscheibe ist vor dunklen Wolken mit Regentropfen bedeckt. (zu dpa: «Regnerisches Wetter in Rheinland-Pfalz und dem Saarland») Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Symbolbild.

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • DWD warnt vor extremem Dauerregen im Südwesten Deutschlands bis Donnerstag.
  • Lokal bis zu 90 Liter Regen pro Quadratmeter möglich – Gefahr von Überschwemmungen.
  • Betroffen: Streifen von der Pfalz bis in den Norden Baden-Württembergs.
  • Regenmengen könnten regional einem gesamten Monatswert entsprechen.
  • Prognose: Regen schwächt sich am Donnerstag ab und zieht nach Norden/Osten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Deutsche Wetterdienst erwartet für einige Regionen im Südwesten Deutschlands Dauerregen mit teils ungewöhnlich großen Mengen. Vom späten Dienstagnachmittag bis in die Nacht zum Donnerstag seien in einem Streifen von der Pfalz bis in den Norden Baden-Württemberg lokal bis zu 90 Liter pro Quadratmeter möglich, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Gebietsweise sollen in diesem Zeitraum sonst 30 bis 50 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 24 bis 36 Stunden niedergehen.

So viel Regen wie normalerweise in einem Monat

In Mannheim etwa liege die mittlere Niederschlagsmenge im September bei 53,5 Liter pro Quadratmeter. „In besagtem Streifen wird also mancherorts so viel fallen wie normalerweise in einem Monat.“ Bei Regenmengen bis zu 90 Liter pro Quadratmeter innerhalb weniger Stunden kann es laut DWD lokal zu Überschwemmungen, Überflutung von Straßen und Unterführungen oder vollgelaufenen Kellern kommen.

Wo genau der Regen mit den großen Mengen niedergehen könnte, lasse sich noch nicht genau vorhersagen. Am Donnerstag sollen sich die Regenfälle dann abgeschwächt Richtung Norden und Osten verlagern.