Bundeswehr
: Kommando Spezialkräfte eröffnet Besucherzentrum

Seit gut zwei Jahren läuft die Reform des Kommandos Spezialkräfte (KSK) - Auslöser waren Extremismusfälle. Nun will sich die Eliteeinheit der Bundeswehr stärker nach außen öffnen.
Von
lsw
Calw
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Brigadegeneral Ansgar Meyer, Kommandeur des Kommando Spezialkräfte in Calw, steht vor dem neuen Besucherzentrum

Bernd Weißbrod, dpa

Nach Extremismusfällen und einer Reform der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr wird am Dienstag in Calw ein Besucherzentrum eröffnet. Es gehe dabei um mehr Transparenz und eine stärkere Verankerung in der Gesellschaft, teilte das Kommando mit.

Vor gut zwei Jahren schien die Zukunft der Eliteeinheit auf der Kippe zu stehen, nachdem es rechtsradikale Vorfälle, den Fund eines Waffenverstecks bei einem Soldaten sowie Unregelmäßigkeiten im Umgang mit Munition gegeben hatte. Die 2. Kompanie des in Baden-Württemberg beheimateten Kommandos war im Juli 2020 aufgelöst worden. Zudem wurde dem Verband ein Programm aus 60 Einzelmaßnahmen verordnet, das inzwischen praktisch abgeschlossen ist.

Erwartet in Calw werden der Kommandeur des KSK, Brigadegeneral Ansgar Meyer, die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Eva Högl (SPD), und der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn.