Bundestagswahl im Südwesten: Enttäuschte Grüne appellieren an die Union als Wahlsieger

Die Grünen zeigen sich nach den Bundestagswahlen enttäuscht vom Ergebnis. (Archivbild)
Stefan Puchner/dpa- Die baden-württembergischen Grünen sind enttäuscht über das Wahlergebnis im Südwesten.
- Grünen-Chef Pascal Haggenmüller sieht dennoch Stabilität als Teil der Regierung.
- Haggenmüller ruft CDU/CSU zur Verantwortung auf und fordert Zusammenführung des Landes.
- CDU gewann Bundestagswahl in Baden-Württemberg mit 31,5%, Grüne erhielten 13,5%.
- Grünen schöpfen Mut durch Ergebnisse anderer Ampelparteien.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die baden-württembergischen Grünen zeigen sich enttäuscht vom Ausgang der Bundestagswahlen im Südwesten. Das Ergebnis sei nicht das, was sich die Partei gewünscht und wofür sie gekämpft habe, sagte Grünen-Chef Pascal Haggenmüller. „Wir wären gerne noch weiter gekommen.“ Die Partei sei allerdings auch als einziger Vertreter „aus der unbeliebtesten Regierung aller Zeiten“ vergleichsweise stabil geblieben.
Appell an die Verantwortung der CDU/CSU
Haggenmüller appellierte an die Verantwortung der CDU/CSU als Wahlsieger. „Wir erwarten vom künftigen Bundeskanzler, dass er das Land zusammenführt und nicht weiter spaltet“, sagte der Parteivorsitzende. „Er muss ein Bundeskanzler für die gesamte Bevölkerung sein.“
Die CDU hat die Bundestagswahl auch in Baden-Württemberg mit deutlichem Abstand gewonnen. Nach einer ersten Hochrechnung von Infratest dimap für den SWR erzielten die Christdemokraten 31,5 Prozent der Stimmen, die Grünen erhielten demnach 13,5 Prozent.

