Brand nahe Hbf Stuttgart
: Feuer legt Bahnverkehr zeitweise komplett lahm

Der Bahnverkehr muss zeitweise gestoppt und der Fernverkehr über Esslingen umgeleitet werden. Löscharbeiten beendet, schrittweise Freigabe, dennoch Verspätungen und Ausfälle möglich.
Von
Christian Wille
Stuttgart
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Feuerwehr

Wegen eines Böschungsbrands nahe des Stuttgarter Bahnhofs musste die Deutsche Bahn den Zugverkehr vorübergehend stoppen. Verspätungen und Umleitungen sind die Folge.

Bernd Weißbrod/dpa
  • Böschungsbrand nahe Hbf Stuttgart stoppte zeitweise den Zugverkehr – massive Störungen.
  • Gleise wurden gesperrt; Fernverkehr lief großräumig über Esslingen am Neckar.
  • Löscharbeiten am Nachmittag beendet, Strecken schrittweise frei – weiterhin Ausfälle möglich.
  • Feuerwehr erreichte schwer zugängliche Brandstelle per bereitgestelltem Bahnzug.
  • Bereits wenige Tage zuvor sorgte ein Vegetationsbrand im Gleisvorfeld für Sperrungen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Böschungsbrand im Umfeld des Stuttgarter Hauptbahnhofs hat für massive Behinderungen im Schienenverkehr gesorgt. Wie ein Sprecher der Bundespolizei am Mittag bestätigte, mussten die Gleise wegen des Feuers zeitweise komplett gesperrt werden. Nach Angaben der Deutschen Bahn betraf der Zwangsstopp neben dem regionalen S-Bahn-Netz auch den gesamten Nah- und Fernverkehr. Um das Chaos aufzufangen, leiteten die Verantwortlichen die Fernzüge großräumig über Esslingen am Neckar um.

Über die Social-Media-Plattform X informierte die Deutsche Bahn die Fahrgäste am Mittag zunächst über den Baustopp der S-Bahnen im Stuttgarter Innenstadtbereich. Erst am Nachmittag meldeten Bundespolizei und Bahn schließlich das Ende der Löscharbeiten. Obwohl die Strecken schrittweise wieder für den Verkehr freigegeben wurden, mussten Reisende auch im Nachgang noch mit vereinzelten Zugausfällen und Abweichungen vom regulären Fahrplan rechnen.

Schwieriger Löscheinsatz auf den Gleisen

Der Brand ging mit einer unübersehbaren, massiven Rauchentwicklung einher, wie die Bundespolizei weiter ausführte. Die Feuerwehr Stuttgart stand zudem vor einer logistischen Herausforderung: Da die rund zehn Quadratmeter große Brandstelle in einem extrem schwer zugänglichen Bereich lag, war an ein normales Durchkommen der Rettungskräfte nicht zu denken. Um die Brandbekämpfung überhaupt zu ermöglichen, stellte die Deutsche Bahn kurzerhand einen eigenen Zug bereit. Mit diesem Transportmittel konnten die Einsatzkräfte direkt zum Brandherd chauffiert werden.

Bereits der zweite Zwischenfall innerhalb weniger Tage

Der aktuelle Vorfall reiht sich in eine Serie von Störungen ein. Erst am vorangegangenen Freitag hatte ein Vegetationsbrand im Gleisvorfeld den Stuttgarter Kopfbahnhof weitgehend lahmgelegt. Das damalige Feuer wurde laut Feuerwehrberichten durch einen Kurzschluss an einer Oberleitung ausgelöst. Mitarbeiter der Bahn konnten die Flammen zwar selbstständig löschen, dennoch mussten zwischenzeitlich 12 der insgesamt 16 Bahnhofsgleise komplett gesperrt werden. Die Folge waren massive Ausfälle und Verspätungen im S-Bahn-Netz. Die Bundespolizei hat in diesem Fall bereits Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.

Mit Material von DPA.