Brand im Engelbergtunnel: Eine Spur der A81 Richtung Karlsruhe ist wieder frei

Durch den Engelbergtunnel bei Leonberg verläuft die A81. (Archivbild)
Bernd Weißbrod/dpa- A81: Weströhre im Engelbergtunnel seit Donnerstagnachmittag teilweise offen
- Ab 14.30 Uhr ein Fahrstreifen Richtung Karlsruhe freigegeben
- Reinigung, Deckenerneuerung, provisorisches Licht abgeschlossen
- Weitere Sperrungen zu verkehrsarmen Zeiten; Ersatzteile für Technik fehlen
- Vollständige Reparatur dauert laut Betreiber noch mehrere Wochen
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Autofahrer auf der A81 können etwas aufatmen: Nach dem Brand im Engelbergtunnel bei Leonberg ist die seit Anfang März gesperrte Weströhre auf der Autobahn 81 am Donnerstagnachmittag (19.3.) zumindest teilweise wieder freigegeben. Um 14.30 Uhr wurde in Richtung Karlsruhe ein Fahrstreifen geöffnet, wie die Autobahn GmbH mitteilte. In den vergangenen zwei Wochen hatten Arbeiter den Tunnel gereinigt, die beschädigte Decke erneuert und provisorisches Licht eingebaut.
Noch anstehende Reparaturen sollen zu verkehrsarmen Zeiten laufen. Dann kann es laut der Gesellschaft wieder zu Sperrungen kommen. Weitere Fahrstreifen werden erst geöffnet, wenn die Sicherheitstechnik vollständig eingebaut ist. Dafür fehlen noch nötige Ersatzteile. Wie lange die Arbeiten insgesamt dauern, ist offen. Die Autobahn GmbH rechnet aber mit mehreren Wochen. Zur Höhe des Schadens gibt es weiter keine Angaben.
Feuer zerstört Betriebstechnik
Anfang März war ein mit Kühlschränken beladener Lastwagenanhänger in dem vielbefahrenen Tunnel ausgebrannt. Das Feuer hatte die Betriebstechnik in der Weströhre auf mehrere Hundert Meter zerstört. Der ADAC Württemberg verzeichnete danach kilometerlange Rückstaus auf der A81 zwischen Stuttgart-Feuerbach und Stuttgart-Zuffenhausen. Die Umleitungsstrecke über Ditzingen und Leonberg wurde ebenfalls stark belastet.
Der Engelbergtunnel ist einer der wichtigsten Autobahntunnel in Baden-Württemberg mit bis zu 140.000 Fahrzeugen pro Tag. Aufgrund der hohen Verkehrsmengen wirken sich hier Störungen deutlich stärker aus als an anderen Autobahnabschnitten.
