Die Trockenheit in Deutschland hat Folgen nicht nur bei der Schiffahrt auf dem Rhein und in der Landwirtschaft, sondern auch bei Einsätzen der Feuerwehr: Wie der SWR schreibt, konnte die Feuerwehr einen Brand in Immendingen im Kreis Tuttlingen nicht löschen, weil das Löschwasser ausging. Ein Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr sagte dem Sender, dass die Einsatzkräfte nicht genug Wasser in ihren Löschfahrzeugen gehabt hätten, um zu verhindern, dass die Flammen auf ein Wohnhaus und ein Holzlager übergreifen.
Die Scheune konnte von der Feuerwehr nicht mehr gerettet werden. Die Trinkwasserleitung habe nicht ausgereicht. Der naheliegende Bach, aus dem die Feuerwehr Wasser zum Löschen pumpen könnte, hat aufgrund der Trockenheit nicht ausgereicht.

Emmerich/Köln

Zwei Kilometer Schlauchleitung gelegt

Zunächst hatten die Tankfahrzeuge mehrere tausend Liter Wasser herangeschafft. Weiter hieß es, dass eine über zwei Kilometer lange Schlauchleitung zu einem Weiher gelegt werden musste, über die 14 Stunden lang Wasser gepumpt wurde, um die Stroh- und Heuballen zu löschen, die in der Scheune lagerten.