Böser „Swatting“-Streich: Unbekannte schicken 72-Jährigem die Polizei ins Haus

Unbekannte haben in der Nacht auf Freitag grundlos einen Polizeieinsatz in Friedrichshafen ausgelöst. (Symbolbild)
Marijan Murat/dpa- Ein 72-Jähriger in Friedrichshafen wurde Opfer eines „Swatting“-Streichs.
- Unbekannte riefen einen Pizza-Lieferdienst an und täuschten eine Notlage vor.
- Die Polizei rückte aus, fand den Mann aber unverletzt und nicht in Gefahr.
- Ermittlungen wegen Vortäuschung einer Straftat wurden eingeleitet.
- „Swatting“ ist eine illegale Praxis, die auch in Deutschland angekommen ist.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wenn Unbekannte durch Falschangaben Polizeieinsätze am Wohnort von dritten Personen auslösen – dies verbirgt sich hinter dem Begriff „Swatting“, der damit auf schwer bewaffnete amerikanische Polizeieinheiten, die SWAT-Teams, anspielt. Dieser Trend des illegalen und oft folgenreichen „Telefonstreichs“ ist mittlerweile auch in Deutschland angekommen – und in der Nacht auf Freitag wurde ein 72-Jähriger in Friedrichshafen Opfer dieser Masche.
Unbekannte riefen unter der Telefonnummer des Seniors gegen Mitternacht einen Pizza-Lieferdienst an, nannten die Adresse des Mannes und baten die Angestellten, die Polizei zu kontaktieren. Der Grund: Angeblich werde der Mann bedroht und gegen seinen Willen festgehalten. Der Dienstleister wählte sofort den Notruf, die Polizei rückte an – nur um festzustellen, dass sich der verdutzte 72-Jährige in keiner Notlage befand. Aufgrund der missbräuchlichen Verwendung seiner Rufnummer und der Falschangaben ermittelt die Polizei wegen des Vortäuschens einer Straftat.
