Blutregen im Anmarsch: Saharastaub und Regen ziehen über Baden-Württemberg

So könnte es am Freitag über Ulm, Neu-Ulm und ganz Baden-Württemberg aussehen.
Lars Schwerdtfeger- Saharastaub zieht am Wochenende über Süddeutschland – Schwerpunkt im Südwesten.
- Meteorologen erwarten ab Samstagabend Staub in Baden-Württemberg, am Sonntag breitet er sich aus.
- Von Westen kommt Regen; trifft er auf Staub, kann „Blutregen“ mit rötlichen Ablagerungen auftreten.
- Für Sonntag gilt in Ulm, Stuttgart und weiten Teilen des Südwestens 90 Prozent Regenwahrscheinlichkeit.
- In der nächsten Woche lässt die Lage nach, Staub wird ausgewaschen oder abtransportiert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine aus Nordafrika heranziehende Staubwolke könnte am Wochenende für ein ungewöhnliches Wetterbild im Südwesten sorgen. Meteorologen erwarten bereits am Samstagabend Saharastaub in Baden-Württemberg, der sich bis Sonntag weiter über Deutschland ausbreitet.
Gleichzeitig zieht von Westen her ein Regengebiet auf. Treffen die feinen Staubpartikel in der Luft auf Niederschlag, kann es zum sogenannten „Blutregen“ kommen – ein Phänomen, bei dem der Staub ausgewaschen wird und sich als rötlicher oder gelber Film auf Autos, Straßen oder Terrassen ablagert.
Besonders im Südwesten ist die Konzentration der Staubpartikel voraussichtlich am höchsten. Entsprechend dürfte dort auch die Feinstaubbelastung spürbar ansteigen. Der Regen kann sich durch den Staub sogar verstärken, da die Partikel die Bildung größerer Tropfen begünstigen und Wolken verdichten.

Luftverschmutzung und Saharastaub laut Wetterportal "Wetterblick": Höhepunkt ist wohl am Sonntag.
wetterblick.comSaharastaub in BW – und am Sonntag soll es regnen
In Baden-Württemberg setzt voraussichtlich in der Nacht zum Sonntag der Regen ein, im Tagesverlauf kann es immer wieder nass werden. Für Ulm, Stuttgart und nahezu den gesamten Südwesten sagen die Wetterportale für Sonntag eine Regenwahrscheinlichkeit von 90 Prozent voraus.
Im Laufe der nächsten Woche entspannt sich die Lage dann allmählich: Der Saharastaub wird nach und nach aus der Atmosphäre ausgewaschen oder abtransportiert. Bis dahin müssen sich Autofahrer und Hausbesitzer jedoch auf mögliche Staubablagerungen einstellen – die mitunter leicht rötlich, gelegentlich aber auch durch Pollen gelblich gefärbt sein können.
