Bergung aus 102 Metern: Polizeitaucher holen Leiche aus dem Bodensee

Aus einer Tiefe von mehr als 100 Metern ist am Freitag eine Leiche aus dem Bodensee bei Überlingen geborgen worden.
Uli Deck/dpa- Leiche aus 102 Metern Tiefe im Bodensee bei Überlingen geborgen – Schweizer Taucher im Einsatz.
- Spezialeinsatz wegen Tiefe: Deutsche Taucher dürfen nur bis 40 Meter tauchen.
- Identität und Liegezeit der Leiche im See noch unbekannt – Ermittlungen laufen.
- Fundort war nicht markiert – widerspricht Berichten über eine Boje.
- Vermisstenmeldungen werden geprüft, um den Fall aufzuklären.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am späten Freitagvormittag haben zwei speziell ausgerüstete Polizeitaucher aus der Schweiz eine Leiche aus 102 Metern Tiefe im nördlichen Bodensee geborgen. Die Schweizer Einsatzkräfte wurden hinzugezogen, da sie über die erforderliche Technik und Ausbildung für Tauchgänge in dieser Tiefe verfügen. Ein Polizeisprecher bestätigte den Einsatz, der mehrere Wochen nach dem Fund des Körpers stattfand. Zuvor hatte der „Südkurier“ über die Bergungsaktion berichtet.
Zur Identität des Toten könne man zunächst nichts sagen. Auch wie lange die Leiche bereits im See liegt, sei nicht klar. Es habe keine Boje den Fundort markiert, widersprach der Sprecher mehreren Medienberichten. Die Ermittler wollen nun die Vermisstenmeldungen durchgehen, zu denen der Fundort der Leiche passen könnte.

Die Polizei übt auch komplexe Einsätze auf dem Wasser, um für Ernstfälle gewappnet zu sein. Etwa die Bergung einer Leiche aus Bodensee - auch wenn hier speziell ausgerüstete und trainierte Kollegen aus der Schweiz helfen mussten.
Silas Stein/dpaTiefe Tauchgänge für Wasserschutzpolizei verboten
Ein weiterer Polizeitaucher der Wasserschutzpolizei habe im Überlinger See, dem nordwestlichen Teil des Bodensees, unterstützt. Er dürfe aber nicht tiefer als 40 Meter tauchen, so sind nach Angaben des Sprechers die Regularien in Baden-Württemberg.
Mit Material von DPA

