Bauarbeiten am Hafen Meersburg: Fähre Meersburg Konstanz – Einschränkungen im Fährverkehr am Bodensee

Die Mole in Meersburg muss erneuert werden. Das sorgt für Einschränkungen im Fährverkehr.
Collage: BeFunky Fotos: Pixel-mixer/pixabay, WikimediaImages/pixabayAb dem 20.10.2023 wird die Mole am Fährhafen in Meersburg erneuert. Das führt zu Einschränkungen und Verzögerungen im Fährbetrieb. Was Fahrgäste jetzt wissen müssen.
Bauarbeiten im Fährhafen Meersburg: Dauer und Einschränkungen
Startdatum der Bauarbeiten zur Erneuerung der Mole ist Freitag, der 20. Oktober 2023. Mit dem Abschluss der Arbeiten rechnen die Stadtwerke Konstanz erst Ende März 2024.
Während den Arbeiten ist nur eine Landebrücke des Fährhafens verfügbar. „Es kann daher zu Verzögerungen im Betriebsablauf kommen“, sagt der Leiter des Fährbetriebs, Frank Weber. In einer Presseerklärung bittet er die Fahrgäste um Verständnis.
Zukunft der Fährverbindung: Warum die Erneuerung notwendig ist
Meersburg beschreibt sich selbst als „Drehscheibe der Bodensee-Schifffahrt“. Die Erneuerung der Mole kostet die Stadtwerke rund 2,5 Millionen Euro. Frank Weber sieht darin eine „notwendige Investition in die Zukunft der Fährverbindung“. Die Mole war Anfang der 1950er gebaut worden. Der Leiter des Fährbetriebs betont die Relevanz der Mole: „Ohne sie könnten die Fähren schon bei mäßigem Wind den Hafen nicht mehr anfahren.“ Sie steht auf Holzpfählen und hat sich durch den weichen Untergrund kontinuierlich in Richtung See geneigt. Jetzt muss gehandelt werden.
Vorgehen bei der Erneuerung der Mole am Fährhafen Meersburg
Schon Anfang Oktober sind die Vorbereitungen für die Bauarbeiten gestartet. Eine Schwimmplattform wird aufgebaut. Wini Maubach vom Projektteam erklärt: „Der sogenannte Ponton ist 12 mal 16 Meter groß und kann den 90 Tonnen schweren Bagger samt Bohrgerät tragen“. Ziel der Arbeiten ist es, die Hälfte der bestehenden Mole abzureißen und stattdessen eine Metallspundwand einzusetzen. Die neuen Pfähle werden aus Stahl sein und bis zu 20 Meter in den Seegrund eingearbeitet werden. Auch für die Natur habe die neue Spundwand Vorteile, so benötigt sie weniger Seegrund als die Fundamente der alten Mole.
