Bahnunfall in Neu-Ulm: Kleinlaster steht zu nah an der Strecke – Zug fährt dagegen

Bleibt ein Fahrzeug auf einem Bahnübergang stehen, können schwere Unfälle passieren. (Symbolbild)
Roland Schütter- Lkw und Zug kollidierten am Freitag auf einem Bahnübergang bei Neu-Ulm – glimpflicher Ausgang.
- Unfall blockiert Strecke zwischen Neu-Ulm und Gerlenhofen – Zugverkehr aktuell eingeschränkt.
- Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Ulm und Senden eingerichtet – erste Busse fuhren ab 12:10 Uhr.
- Betroffene Zuglinien: RE75, RS7, RS71 – geänderte Fahrpläne und Pendelverkehr in einigen Abschnitten.
- Aktuelle Infos zum Schienenersatzverkehr auf bahn.de und in der DB Navigator-App verfügbar.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zwischen Neu-Ulm und Gerlenhofen ist am Freitagvormittag (1.8.) ein Güterzug gegen einen stehenden Kleinlaster gefahren. Eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West in Kempten teilte auf Nachfrage mit, dass der Lkw zu nah am Gleis stand, als der Güterzug gerade rangierte. Der Zug sei nicht nennenswert beschädigt worden, wohingegen eine Fahrzeugseite des Kleinlasters demoliert wurde.
Ein Sprecher der Deutschen Bahn bestätigte den Unfall. Weil der Bahnübergang blockiert war, konnten zwischen Neu-Ulm und Gerlenhofen keine Züge fahren. Hier alle Einschränkungen in der Übersicht:
- RE75 aus Richtung Kempten wendeten in Senden.
- RS7 verkehrten im Zweistundentakt zwischen Gerlenhofen und Memmingen.
- RS71 pendelten zwischen Weißenhorn und Senden.
Busse statt Züge zwischen Ulm und Senden
Fahrgäste wurden gebeten, auf Ersatzbusse umzusteigen. „Der erste Bus startete gegen 12:10 Uhr in Ulm Hbf und pendelte anschließend zwischen Ulm Hbf und Senden mit allen Zwischenhalten“, schreibt der Bahn-Sprecher.
Kurz vor 13 Uhr war die Strecke wieder frei. Seitdem können die Züge wieder fahren.

