Autorennen bei Bretten: 23-Jähriger wegen Todesfahrt vor Gericht

Weil er bei einem illegalen Autorennen einen Menschen getötet haben soll, steht ein 23-Jähriger vor Gericht.
Marcus Brandt/dpa- 23-Jähriger steht nach tödlichem illegalem Autorennen bei Bretten vor Gericht.
- Angeklagt wegen verbotenem Rennen mit Todesfolge und Gefährdung des Straßenverkehrs.
- Ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss in der Nacht auf Gegenfahrbahn geraten.
- Unfall mit Wagen eines 46-Jährigen – das Opfer starb noch an der Unfallstelle.
- Prozessbeginn am Donnerstag um 9 Uhr vor dem Amtsgericht Bruchsal.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Weil er sich bei einem Autorennen gefilmt und dabei einen 46 Jahre alten Unbeteiligten totgefahren haben soll, steht ab Donnerstag (18.12.2025) ein 23 Jahre alter Mann vor dem Amtsgericht Bruchsal. Dem Angeklagten werde ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge in Tateinheit mit vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs vorgeworfen, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Laut Anklage hatte der Mann zudem keinen Führerschein und stand unter Drogen.
Versucht, so schnell wie möglich zu fahren
Der 23-Jährige soll Mitte Oktober vergangenen Jahres gemeinsam mit einem Beifahrer auf einer Bundesstraße bei Bretten (Kreis Karlsruhe) viel zu schnell unterwegs gewesen sein. Er habe versucht, so schnell wie möglich zu fahren und sich beziehungsweise den Tacho des Wagens dabei zu filmen, um möglichst gute Bilder für Social Media aufzunehmen.
Der Angeklagte geriet dann bei der nächtlichen Fahrt auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit dem Wagen des 46-Jährigen zusammen. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Wann ein Urteil fällt, ist unklar.
