Autokorso in Ulm
: Stadt dreht nach WM-Sieg gegen Elfenbeinküste durch

Hupende Autos, aufheulende Motoren und laute Böller sind nach dem 2:1-Sieg Deutschlands gegen die Elfenbeinküste in Ulm zu hören. Die Feierei ist aber nicht ganz ungefährlich.
Von
Laura Mensch,
Magdi Aboul-Kheir
Ulm
In der Neuen Mitte wurde die Nacht zum Tag gemacht.

In der Neuen Mitte wurde die Nacht zum Tag gemacht.

Magdi Aboul-Kheir
  • Nach dem 2:1 gegen die Elfenbeinküste feiern in Ulm viele Fans auf den Straßen.
  • Hupkonvois, aufheulende Motoren und Jubelgesänge prägen die Innenstadt.
  • In der Neuen Mitte stockt der Verkehr – Fahnen wehen, Hupkonzerte sind weit zu hören.
  • Böller werden gezündet, teils in Menschenmengen, was als gefährlich gilt.
  • Auch in Langenau ziehen Autos mit Deutschlandfahnen hupend durch den Lindekreisel.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Schlusspfiff war im fernen Toronto erst vor wenigen Minuten ertönt, da ging es in der Ulmer City richtig ab. Nach dem 2:1-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste kannte die Freude keine Grenzen mehr. Kurz nachdem Deniz Undav die DFB-Elf mit einem späten Doppelpack zum Sieg geschosses hatte, verwandelte sich die Ulmer Innenstadt bereits um viertel nach zwölf in eine einzige Feiermeile.

In den Straßen heulten die Motoren auf, aus geöffneten Fenstern wurde gegrölt und gejubelt, zahlreiche Autos fuhren hupend durch die Stadt. Besonders in der Neuen Mitte ging zeitweise nichts mehr: Zahlreiche Fans feierten ausgelassen, Fahnen wehten aus den Fahrzeugen, die Hupkonzerte waren weithin zu hören.

Fahrzeuge wurden von johlenden Fans aufgeschaukelt, schwarzer Rauch stieg auf. Vor dem Rathaus wurden auf beiden Spuren Spaliere gebildet, unter den schwarz-rot-goldenen Flaggen rollten nicht nur Autos durch, sondern auch Motorräder und sogar Fahrradfahrer.

Auch Böller werden gezündet

Immer wieder wurden auch Böller gezündet – teilweise mitten in größeren Menschenansammlungen, gerade auf dem Hans-und-Sophie-Scholl-Platz. Das hätte auch zu gefährlichen Situationen führen können. Um kurz vor ein Uhr nachts wurde die Frauenstraße von der Polizei dichtgemacht.

Die Stimmung war ausgelassen, aber stellenweise auch chaotisch. Rund um die zentralen Plätze und Straßen war zeitweise kaum ein Durchkommen. Menschen saßen auf Autodächern, manche bespritzten sich mit Wasserpistolen. In der Olgastraße war auch noch um ein Uhr Remmidemmi. Erst gegen halb zwei begann es langsam abzuflauen.

  • In der Neuen Mitte wird ausgelassen gefeiert, gehupt und mit Fahnen geweht.

    In der Neuen Mitte wird ausgelassen gefeiert, gehupt und mit Fahnen geweht.

    Magdi Aboul-Kheir
  • In der Neuen Mitte wird ausgelassen gefeiert, gehupt und mit Fahnen geweht.

    In der Neuen Mitte wird ausgelassen gefeiert, gehupt und mit Fahnen geweht.

    Magdi Aboul-Kheir
  • Die Polizei macht die Frauenstraße um kurz vor 1 Uhr dicht.

    Die Polizei macht die Frauenstraße um kurz vor 1 Uhr dicht.

    Magdi Aboul-Kheir
  • Auch in Langenau drehen die Fans ihre Runden.

    Auch in Langenau drehen die Fans ihre Runden.

    Oliver Heider
  • Ulm dreht durch.

    Ulm dreht durch.

    Amelie Schröer
  • Ulm dreht durch

    Ulm dreht durch.

    Amelie Schröer
  • Kein Durchkommen an der Neuen Mitte.

    Kaum mehr Durchkommen in der Neuen Mitte.

    Magdi Aboul-Kheir
  • In der Neuen Mitte stieg auch mal Rauch auf.

    In der Neuen Mitte stieg auch mal Rauch auf.

    Magdi Aboul-Kheir
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Wie die Ulmer Polizei am Sonntagmorgen mitteilt, waren rund 800 Personen und 250 Fahrzeuge an der Feierei beteiligt. Es habe mehrere Böllerwürfe gegeben, verletzt wurde allerdings niemand. Gegen 2.30 Uhr war die Party in der Innenstadt dann beendet, berichtet ein Polizeisprecher.

Auch in Langenau wird gefeiert

Selbst im sonst eher beschaulichen Langenau drehten  die Deutschlandfans nach dem WM-Sieg auf. Immer wieder fuhren Autos mit Deutschlandfahnen durch den Lindekreisel, begleitet von lautem Hupen und Jubelrufen. Auch dort wurde der Einzug der DFB-Elf in die K.o.-Runde ausgiebig gefeiert.

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