Aussichtsturm in Hohenwart: Drei tote Teenager in Pforzheim gefunden

Symbolbild
Rolf Vennenbernd/dpa- Drei tote Teenager unter Aussichtsturm in Pforzheim gefunden.
- Keine Hinweise auf Fremdverschulden laut Polizei.
- Kriminalpolizei ermittelt weiter, keine weiteren Angaben.
- Tragischer Vorfall, nicht der erste Todesfall in diesem Jahr.
- Jugendliche am Donnerstagabend von Passanten entdeckt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Pforzheim sind drei tote Jugendliche unter einem Aussichtsturm gefunden worden. Es handle sich um drei Personen „im Teenageralter“, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Zuvor hatte die „Pforzheimer Zeitung“ berichtet. Die Jugendlichen seien am frühen Donnerstagabend von einem Passanten entdeckt worden. Für die Jugendlichen kam jede Hilfe zu spät. Die alarmierten Rettungskräfte konnten nichts mehr machen.
„Es gibt keine konkreten Hinweise auf ein Fremdverschulden“, so der Polizeisprecher. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern allerdings noch an. Weitere Angaben machte er unter Hinweis auf den Pressekodex nicht. Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch (CDU) und Landrat Bastian Rosenau (parteilos) veröffentlichten ein gemeinsames Statement für die Stadt Pforzheim. „Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt den Familien, Freunden und Angehörigen, die mit unermesslichem Schmerz konfrontiert sind“, heißt es darin. „Als Gesellschaft sind wir aufgefordert, mit solch einschneidenden Ereignissen sensibel umzugehen, den Schmerz aller Angehörigen und Freunde zu respektieren, vor allem aber auch die Persönlichkeitsrechte aller Betroffenen zu achten.“ Laut Angaben der Stadt besuchten alle drei Jugendlichen dieselbe Schule, die Notfallseelsorge sei eingeschaltet.
Nach dem Bericht der „Pforzheimer Zeitung“ soll der tragische Vorfall nicht der erste Sterbefall an dem rund 40 Meter hohen Turm in diesem Jahr sein. In einer Pressemitteilung der Stadt heißt es, der Aussichtsturm sei provisorisch mit Bauzäunen abgesperrt worden. Auch eine dauerhafte Sperrung des Turms ist in der Lokalpolitik ein Thema. Die Pforzheimer Zeitung zitiert den Kommunalpolitiker Markus Hieke. „Aus meiner Sicht darf der Turm nicht betrieben werden, solange er nicht ausreichend gesichert ist.“ Das habe er vor einigen Jahren auch schon der Stadtverwaltung gesagt, nachdem sein minderjähriger Sohn am Fuße des Turms auf eine Leiche gestoßen sei.
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