Aus Psychiatrie geflohen: 20-jähriger Ausbrecher nach drei Wochen in Italien festgenommen

Die Polizei ist auf der Suche nach einem Mann, der aus einer Psychiatrie geflohen ist.
Bernd Weißbrod/dpa- 20-Jähriger flieht aus Zentrum für Psychiatrie Reichenau bei Konstanz.
- Flucht am Samstagnachmittag zu Fuß in unbekannte Richtung.
- Polizei sucht nach dem Mann, Fahndung bisher ohne Erfolg.
- Der Gesuchte ist 1,87 m groß, schlank, kurze schwarze Haare, trug schwarze Kleidung und blaue Schuhe.
- Polizei schließt psychischen Ausnahmezustand und aggressives Verhalten bei Kontakt nicht aus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach der Flucht eines 20-Jährigen aus dem Zentrum für Psychiatrie in Reichenau am 29. November hat die Fahndung ein Ende. Am 18.12. teilte die Polizei mit, der Mann sei in Italien festgenommen worden. Man strebe ein Auslieferungsverfahren an.
Der 20-Jährige war aus dem ZfP Reichenau geflohen, offenbar zu Fuß. Die Klinik sei abgesucht und sofort eine Fahndung eingeleitet worden, teilte die Polizei mit. Als die erste Suche erfolglos war, wandte sich die Behörde an die Öffentlichkeit - auch weil sie vor dem jungen Mann warnen wollte.
Denn es sei nicht auszuschließen, dass der Gesuchte sich in einem psychischen Ausnahmezustand befinde und bei Kontakt mit anderen aggressiv auftrete. Informationen des SWR zufolge soll der Mann im vergangenen Jahr in einer Asylunterkunft in Trossingen (Kreis Tuttlingen) einen Mitbewohner mit einem Messer angegriffen und ihn durch einen Bauchstich lebensgefährlich verletzt haben.
