Auf Urlaubsfahrt
: Zehnjähriger wird bei Klopause an A8-Tankstelle vergessen

Eine Familie aus Offenburg macht auf der Reise nach Österreich einen Tankstopp bei München. Als einer der beiden Söhne vom Klo zurückkommt, steht er plötzlich alleine da.
Von
dpa
Holzkirchen/Offenburg
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Die Eltern fuhren mit dem Auto gut eine halbe Stunde weiter in Richtung Österreich, bevor sie merkten, dass ihr Sohn fehlt. (Archivbild)

Felix Hörhager/dpa
  • Familie aus Offenburg vergisst 10-jährigen Sohn nach Toilettenstopp an A8-Tankstelle bei Holzkirchen.
  • Eltern bemerken das Fehlen erst nach über 30 Minuten Fahrt Richtung Österreich.
  • Junge bleibt ruhig, wendet sich an Tankstellenpersonal, das die Polizei informiert.
  • Polizei bringt den Jungen zur Dienststelle, wo ihn die Eltern später abholen.
  • Der Junge nimmt die Situation gelassen und fährt im Streifenwagen mit.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Kofferraum ist bis oben hin vollgeladen, die Vorfreude auf den Urlaub groß – so ging es vermutlich auch einer Familie aus Offenburg im Ortenaukreis, als sie auf ihre Reise nach Österreich startete. In Bayern, an der Autobahn 8 bei Holzkirchen, legten die Eltern mit ihren beiden Söhnen einen Tankstopp ein, teilte die Polizei mit. Währenddessen sei der Jüngere auf die Toilette gegangen – als er zurückkam, dürfte die gute Ferienlaune dahin gewesen sein: Die Eltern waren weg, sind mit seinem schlafenden Bruder weiter in Richtung Österreich gefahren.

Erst nach gut einer halben Stunde hätten Vater und Mutter gemerkt, dass nur noch einer der beiden Söhne bei ihnen im Wagen saß. Als sie die Polizei riefen, konnten die Beamten schnell Entwarnung geben: Der Zehnjährige behielt wohl trotz Bullenhitze einen kühlen Kopf und hatte sich an der Tankstelle an Mitarbeiter gewandt, die wiederum die Polizei verständigten.

Eltern holen vergessenen Sohn bei der Polizei ab

Der Zehnjährige habe die Situation „entspannt“ aufgenommen, hieß es seitens der Polizei. Womöglich fand er das Ganze noch cool: Der Junge durfte im Streifenwagen mit zur Dienststelle der Beamten fahren, dort holten ihn die Eltern letztlich ab.