Arbeitsunfall in Blaubeuren
: Tonnenschwere Fertigwand begräbt Bauarbeiter

Ein Bauarbeiter ist am Montag (23.3.) bei Arbeiten in Blaubeuren-Seißen verunglückt. Nach ersten Informationen musste der Mann mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.
Von
Uwe Keuerleber
Blaubeuren
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Notarzt im Blaulicht-Einsatz: PRODUKTION - 21.07.2025, Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin: Ein Rettungsfahrzeug ist mit Blaulicht auf einer Straße in der Innenstadt unterwegs. (zu dpa: «Mädchen bei Verkehrsunfall in Bochum schwer verletzt») Foto: Jens Büttner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Bei einem Arbeitsunfall in Blaubeuren wurde ein Arbeiter unter einer Fertigteilwand begraben.

Jens Büttner/dpa
  • Schwerer Unfall am Montag (23.3.) in Blaubeuren-Seißen auf Baustelle
  • Rund zwei Tonnen schwere Fertigwand kippte, 42-Jähriger begraben
  • Kollegen befreiten ihn, Rettungsdienst versorgte, Krankenhaus transport
  • Keine lebensgefährlichen Verletzungen nach ersten Erkenntnissen
  • Polizei: Sicherungsstrebe wohl falsch montiert; Ermittlungen dauern an

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Auf einer Baustelle in Blaubeuren-Seißen, hat sich am frühen Montagmorgen ein schwerer Arbeitsunfall ereignet. Nach Polizeiangaben waren mehrere Bauarbeiter damit beschäftigt, Fertigteilwände für ein neues Haus aufzustellen, als sich eine rund zwei Tonnen schwere Seitenwand löste und nach außen kippte. Dabei wurde ein 42-jähriger Arbeiter unter der Wand begraben.

Kollegen reagierten sofort, befreiten den Mann und setzten einen Notruf ab. Rettungsdienst und Notarzt versorgten den Verletzten noch vor Ort. Er wurde anschließend mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Glücklicherweise erlitt der Mann nach ersten Erkenntnissen keine lebensgefährliche Verletzungen.

Wie die Polizei mitteilt, hatte ein 34-jähriger Arbeitskollege zuvor eine Teleskop-Metallstrebe zur Sicherung an der Innenseite der Wand befestigt. Diese Sicherung war offenbar nicht korrekt montiert, sodass sich die auf dem Boden abgestellte Wand nach dem Lösen der Kranbefestigung verschob und den Arbeiter traf.

Neben Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei war auch ein Verantwortlicher der Gewerbeaufsicht vom Landratsamt Alb-Donau-Kreis vor Ort. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.