Anklage wegen Totschlags: Jugendliche soll Neugeborenes getötet und vergraben haben

Einsatzkräfte der Polizei suchten das Gebiet ab, nachdem eine Spaziergängerin auf der Wiese in Steinen (Landkreis Lörrach) einen toten Säugling entdeckt hatte.
Jonas Günther/dpa- Anklage in Lörrach: Eine Jugendliche soll ihr Neugeborenes getötet und vergraben haben.
- Der Säugling wurde auf einer Wiese in Steinen entdeckt – die Polizei suchte wochenlang nach Hinweisen.
- Die Beschuldigte meldete sich später mit ihren Eltern bei der Polizei.
- Eine DNA-Analyse bestätigte eindeutig ihre Mutterschaft.
- Nun beginnt das Verfahren, das Tatablauf und mögliche Folgen klären soll.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Staatsanwaltschaft Lörrach hat Anklage gegen eine junge Frau erhoben, die ihr neugeborenes Kind unmittelbar nach der Geburt getötet und anschließend auf einer Anhöhe nahe eines Wasserturms vergraben haben soll. Die Ermittler werfen ihr Totschlag vor, wie die Behörde mitteilte. Zum Zeitpunkt der Tat war die Beschuldigte noch minderjährig. Weitere persönliche Angaben machte die Staatsanwaltschaft aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll die damals Jugendliche ihr Baby im Februar 2025 zur Welt gebracht und kurz darauf getötet haben. Einige Zeit später entdeckte eine Spaziergängerin den leblosen Säugling auf einer Wiese im Landkreis Lörrach – ein Fund, der eine großangelegte Fahndung nach den Eltern auslöste. Wochenlang suchte das Kriminalkommissariat nach Hinweisen und wandte sich auch an die Öffentlichkeit.
DNA-Test bestätigt Mutter des toten Säuglings
Im März 2025 meldete sich die junge Frau schließlich gemeinsam mit ihren Eltern bei der Polizei. Eine DNA-Analyse des Landeskriminalamts bestätigte daraufhin eindeutig, dass sie die Mutter des Kindes ist. Mit der Anklage beginnt nun das juristische Verfahren, in dem geklärt werden soll, wie es zu der Tat kam und welche strafrechtlichen Konsequenzen der jungen Frau drohen.
