Am Rosenstein in Heubach
: Kletterin stürzt auf der Ostalb sieben Meter in die Tiefe

Eine 29-Jährige rutscht beim Klettern ab und stürzt an der Burgruine Rosenstein im Ostalbkreis auf einen Felsvorsprung. Auch Hubschrauber rücken aus.
Von
Isabelle Jahn,
dpa
Heubach
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Kletterunfall an der Burgruine Rosenstein in Heubach

Die Bergwacht rettet eine schwer verletzte Kletterin nach einem Sturz am Rosenstein in Heubach.

Jason Tschepljakow/dpa
  • Am Rosenstein bei Heubach stürzte eine 29-Jährige beim Klettern sieben Meter ab.
  • Die Bergwacht rettete sie von einem Felsvorsprung, sie kam schwer verletzt ins Krankenhaus.
  • Zwei Hubschrauber standen bereit – sie wurden letztlich nicht eingesetzt.
  • Laut Polizei war die Frau mit einer Klettergruppe unterwegs und verlor den Halt.
  • An dem Ausflugsziel gab es zuletzt weitere Unfälle, darunter ein schwerer Sturz im September.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zwei Hubschrauber, 20 Einsatzkräfte allein von der Bergwacht, zahlreiche weitere Helferinnen und Helfer: Nach einem Kletterunfall lief am Samstagabend an der Burgruine Rosenstein in Heubach (Ostalbkreis) ein großer Rettungseinsatz ab. Eine 29-Jährige ist beim Klettern sieben Meter tief auf einen Felsvorsprung gestürzt.

Einsatzkräfte der Bergwacht retteten die Frau nach dem Sturz, wie ein Polizeisprecher sagte. Sie wurde schwer verletzt und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Rettungshubschrauber und der Hubschrauber der Bundeswehr, die am Flugplatz bereitstanden, wurden schließlich nicht gebraucht.

Laut Polizei war die 29-Jährige mit einer Klettergruppe unterwegs. Sie habe den Halt verloren, sagte der Sprecher.

22-Jähriger bei Sturz im September schwer verletzt

Immer wieder kommt es an dem beliebten Ausflugsziel zu Unfällen. Im September stürzte ein 22-Jähriger zehn Meter in die Tiefe und verletzte sich ebenfalls schwer. Der junge Mann hatte sich an einem Felsen bis an die Kante gewagt und rutschte ab.

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