Achterbahn bei Rust
: „Silver Star“ im Europa-Park fährt trotz US-Unfall

In den USA starb ein 42-Jähriger, nachdem er aus der Achterbahn „Goliath“ geschleudert worden war. Im Europa-Park steht eine Achterbahn desselben Herstellers – was sagt der Park zur Sicherheit?
Von
dpa
Rust
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Die „Silver Star“ ist eine der größten und höchsten Stahlachterbahnen Europas. (Archivbild).

Tom Weller/dpa
  • Europa-Park lässt die Achterbahn Silver Star weiter fahren – trotz US-Unfall bei Goliath.
  • Der Park verweist auf TÜV-Prüfungen jedes Jahr und tägliche Kontrollen vor Öffnung.
  • Rückhaltesysteme und Verriegelungen werden umfassend geprüft, Sicherheit hat höchste Priorität.
  • In Georgia wurde ein 42-Jähriger aus Goliath geschleudert und starb, Ursache ist unklar.
  • Six Flags schließt ähnliche Bahnen vorübergehend; Goliath bleibt nach dem Unglück außer Betrieb.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Achterbahn „Silver Star“ im Europa-Park in Rust bleibt auch nach einem tödlichen Unfall einer von derselben Firma gebauten Achterbahn in den USA in Betrieb. Grundlage seien „klar definierte Prüf-, Wartungs- und Sicherheitsprozesse, die jährliche TÜV-Prüfungen sowie tägliche technische Kontrollen vor der Parköffnung“, erläuterte ein Sprecher des Freizeitparks.

Umfassende Sicherheitskontrollen

Auch Rückhaltesysteme und ihre Verriegelungen würden dabei umfassend auf Zustand und Funktionsfähigkeit überprüft.

„Generell gilt: Die Sicherheit der Gäste und Mitarbeitenden hat im Europa-Park höchste Priorität.“ Zuvor hatten die „Badischen Neuesten Nachrichten“ berichtet.

Im US-Bundesstaat Georgia war am vergangenen Montag ein 42 Jahre alter Mann aus der Achterbahn „Goliath“ geschleudert worden und gestorben. Die Ursache für das Unglück ist unklar.

Der Veranstalter Six Flags, der mehrere Parks in den USA betreibt, hatte angekündigt, ähnliche Bahnen in seinen Parks vorübergehend zu schließen. Die „Goliath“ ist wegen des Unglücks momentan außer Betrieb.

„Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen“, sagte der Sprecher des Europa-Parks mit Blick auf den tödlichen Unfall. „Zu den Ursachen des geschilderten Vorfalls können wir keine Einschätzung abgeben und möchten den Untersuchungen nicht vorgreifen.“ Man verfolge jedoch sicherheitsrelevante Entwicklungen in der Branche aufmerksam.