A8 Tunnel Gruibingen: Motorradfahrer wird bei Auffahrunfall schwer verletzt

Polizei - Symbolbild
Friso Gentsch/dpa- Motorradfahrer prallte auf der A8 bei „Tunnel Gruibingen“ auf das Stauende und wurde schwer verletzt.
- Er fuhr mit zu geringem Abstand auf einen bremsenden Audi A6 und wurde auf den rechten Fahrstreifen abgewiesen.
- Dort erfasste ihn seitlich-frontal eine Sattelzugmaschine – der Lkw-Fahrer verhinderte Überrollen per Vollbremsung.
- Der 61-Jährige rutschte zum Seitenstreifen und kam ins Krankenhaus; der Tunnel war zunächst voll gesperrt.
- Schäden laut Polizei: etwa 10.000 Euro am Audi, 8.000 Euro an der BMW und 5.000 Euro am Mercedes-Sattelzug.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Motorradfahrer wurde bei einem Unfall am Samstagvormittag auf der A8 schwer verletzt, teilt die Polizei in einer Pressemeldung mit. Um kurz vor 11 Uhr hatte sich auf der Autobahn A8 im Bereich des „Tunnel Gruibingen“ ein Stau gebildet. Eine 44-Jährige näherte sich mit ihrem Audi A6 dem Stauende und musste deshalb abbremsen. Sie war zu diesem Zeitpunkt auf dem linken Fahrstreifen unterwegs. Dicht hinter ihr fuhr ein 61-jähriger Motorradfahrer mit einer BMW mit zu geringem Sicherheitsabstand, so die Polizei.
Der Motorradfahrer fuhr in der Folge ungebremst in das Heck des bremsenden Audi und wurde auf den rechten Fahrstreifen abgewiesen. Er wurde dort seitlich-frontal von einer Sattelzugmaschine erfasst und stürzte samt seiner Maschine direkt vor den Sattelzug. Nur durch eine sofort eingeleitete Vollbremsung konnte der Lkw-Fahrer verhindern, dass er das Motorrad und den Motorradfahrer überrollte.
Tunnel war vollgesperrt
Der 61-Jährige rutschte samt Krad in Richtung Seitenstreifen und blieb dort schwer verletzt liegen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund der Rettungs- und Bergungsarbeiten war der Tunnel Gruibingen zunächst für rund zwei Stunden voll gesperrt, der rechte Fahrstreifen war im Nachgang wegen einer notwendigen Fahrbahnreinigung noch für weitere drei Stunden gesperrt.
Die Sachschäden belaufen sich nach ersten Schätzungen auf rund 10.000 Euro am Audi, 8.000 Euro an der BMW und etwa 5.000 Euro an der Mercedes Sattelzugmaschine.
