A7 bei HDH gesperrt: Bergungsarbeiten nach Unfall mit Gefahrguttransporter laufen

Die A7 ist am Dienstagmorgen bei Heidenheim in Richtung Ulm gesperrt. Grund dafür ist ein Lkw-Unfall. (Symbolfoto)
Ralf ZwieblerIn den frühen Morgenstunden des Dienstags (05.12.2023) ist ein Gefahrguttransporter auf der A7 in Richtung Ulm umgekippt. Der Lastwagen war gegen 2.24 Uhr auf der Autobahn bei Heidenheim ins Schleudern geraten, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt. Grund war offenbar Schneeglätte. Der Lkw mit Containeraufbau kam nach rechts von der Straße ab, kippte zur Seite und blieb in der dortigen Böschung liegen. Der Anhänger hatte sich zuvor noch vom Zugfahrzeug gelöst und kam quer auf der Fahrbahn zum Stehen.
A7–Sperrung nach Lkw–Unfall bei Heidenheim
Der Fahrer konnte sich laut Polizei selbst aus dem Führerhaus befreien und wurde leicht verletzt. Die Bergung gestaltete sich schwierig. Zum einen, weil es sich um einen Gefahrguttransporter handelte und die Feuerwehr entsprechend vorsichtig vorgehen musste. Ersten Erkenntnissen zufolge kam es aber zu keiner Gefahr. Der Containeraufbau wurde verformt und leicht beschädigt. Es traten geringen Mengen an Flüssigkeiten aus. Die wurden nach Prüfung durch die Feuerwehr als ungefährlich eingestuft.
Stau nach Lkw–Unfall auf A7 bei Heidenheim
Den ganzen Morgen über kam es zu massiven Verkehrsbehinderungen auf der A7 im morgendlichen Berufsverkehr. Gegen 7 Uhr erfolgte die Bergung: Der Abschleppdienst rückte mit zwei Kränen an und verlud das Gespann auf Tieflader. Auch um 10 Uhr ist die Fahrbahn wegen und Reinigungsarbeiten noch gesperrt. Der Lkw und Anhänger wurde auf das Gelände der nahegelegenen Autobahnmeisterei abgeschleppt. Eine Spezialfirma lädt das Gefahrgut dort auf einen anderen LKW um. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf 80.000 Euro. Die Feuerwehr Heidenheim war mit 15 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort.

