24-Jähriger verletzt: Messerangriff in Moschee in Backnang – Verdächtiger nach Zeugenhinweis in U-Haft

In einer Moschee ist am Freitag (06.03.2026) ein junger Mann verletzt worden. (Symbolbild)
Lino Mirgeler/dpa- Messerangriff in Moschee in Backnang: 24-Jähriger verletzt
- Tat am Freitag (06.03.2026); Täter flüchtig, Fahndung zunächst negativ
- Motiv unklar; Ort nordöstlich von Stuttgart
- Beschreibung: ca. 175 cm, schwarz-weiße Jacke, dunkler Jogginganzug, lockige Haare
- Verletzter per Rettungswagen in Klinik; Verletzungsgrad unbekannt
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einem Messerangriff auf einen Mann in einer Moschee nordöstlich von Stuttgart befindet sich der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Ein Richter erließ Polizeiangaben zufolge Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 25-Jährigen. Das teilen die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Polizeipräsidium Aalen mit.
Ein Mann hatte in einer Moschee in Backnang (Rems-Murr-Kreis) einen 24-Jährigen mit einem Messer verletzt. Der Angreifer flüchtete nach der Tat am Freitag (06.03.2026), wie ein Polizeisprecher sagte. Eine Fahndung nach dem Täter verlief zunächst negativ. Die Polizei suchte auch mit einer Personenbeschreibung nach ihm.
Polizei nennt Details zum Angreifer
Ein aufmerksamer Zeuge meldete sich daraufhin bei der Polizei. Ihm war in der S-Bahn von Backnang nach Stuttgart ein Mann aufgefallen, der der Beschreibung stark ähnelte.
Nur zweieinhalb Stunden nach dem Angriff in Backnang nahm die Polizei schließlich in der Nähe des Schlossplatzes in Stuttgart einen Verdächtigen fest. Laut Polizei handelt es sich um einen 25-Jährigen. Er soll mit dem Opfer zumindest flüchtig bekannt sein. Über die Motive der Tat gibt es noch keine Erkenntnisse.
Der Verdächtige soll morgen einem Haftrichter vorgeführt werden.
Wie geht es dem Opfer?
Das 24-jährige Opfer des Angriffs wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Wie die Polizei mitteilte, wurde er nur leicht verletzt und konnte das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.
