200 Menschen evakuiert: Gasgeruch sorgt im Allgäu für Großeinsatz

Wegen eines Gaslecks waren 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr am Freitag (11.10.24) im Allgäu im Einsatz. Symbolbild.
Daniel Karmann/dpaRund 200 Menschen mussten am Freitagabend (11.10.24) im Allgäu evakuiert werden. Grund war verdächtiger Gasgeruch in der Lindenberger Innenstadt.
Gegen 18.15 Uhr wurde die bayerische Polizei über Gasgeruch im Bereich der Marktstraße informiert. Das berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung. Die Feuerwehr Lindenberg führte daraufhin Messungen im betroffenen Bereich der Stadt durch. Tatsächlich: die Gasmessungen konnten Gas in kritischer Konzentration feststellen. Die umliegenden Gebäude mussten evakuiert werden. Etwa 200 Menschen aus insgesamt 40 Gebäuden waren betroffen. Sie wurden teils privat und teils in Hotels in der Nähe untergebracht.
Evakuierung nachts aufgehoben
Um das Gasleck zu beheben, rückten Kräfte einer Spezialfirma an. Diese arbeiteten im Bereich der Druckleitung, eine Straße wurde aufgebaggert. Wie die Polizei berichtet, befanden sich alle anschließend durchgeführten Gasmessungen nicht mehr im kritischen Bereich. Entwarnung.
In der Nacht wurde die Evakuierung beendet. Für die etwa 200 betroffenen Menschen hieß es gegen 01.50 Uhr also aufatmen.
Die Polizei berichtet, dass 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Lindenberg, sechs des Technischen Hilfswerks, 23 des Rettungsdienstes und zwölf der Polizei vor Ort waren. In der Pressemitteilung betont die Polizei, dass für Anwohner und Anwohnerinnen keine Gefahr mehr besteht und sie in ihre Wohnungen zurückkehren können.

