Tipps zum Schwörmontag: Die Top-Spots der SWP-Redaktion am Ulmer Stadtfeiertag

Wo feiert es sich am besten am Schwörmontag? Die SWP-Redaktion gibt Tipps.
Birgit EberleWer den Ulmer Schwörmontag schon öfter miterlebt hat, kennt das Problem: Man möchte bloß nichts verpassen, ist auf der Suche, nach der besten Location, der besten Stimmung, der besten Musik. Am Ende verbringt man den Tag damit, durch die Stadt zu wandern. Partystimmung? Fehlanzeige. Damit das unseren Leserinnen und Lesern in diesem Jahr nicht passiert, haben wir in der SÜDWEST PRESSE Redaktion nach Tipps für die besten Spots am Schwörmontag gefragt.
„Am Schwörmontag bin ich gerne auf dem Schwal“, verrät Online-Redakteur Daniel Wydra. „Auf der Insel ist natürlich auch Party und es gibt ausreichend Essen und Getränke, doch es ist nicht so viel los wie mitten in Ulm, man kann sich auch mal unterhalten.“ Den Neu-Ulmer Schwal empfiehlt er auch für die Lichterserenade, die am Samstag vor Schwörmontag stattfindet, „weil man von dort die Lichter und das Feuerwerk auf der Donau ausgezeichnet sehen kann.“
Online-Redakteurin Kerstin Auernhammer hat sowieso ein Faible für die Donau und ist auch schon Teile des Donau-Radweges gefahren. „Dementsprechend sind die Lichterserenade und das Nabada für mich immer der beste Teil an Schwörmontag“, sagt sie. Für die Lichterserenade rät sie, sich einen Platz an der Donau mit Blick auf eine der Brücken zu suchen. Dort werden in der Regel Spezialeffekte gezündet, die das Lichterspektakel noch einmal sehenswerter machen. Ganz wichtig in diesem Jahr: „Mückenspray dabei haben, denn die Stechmücken sind deutlich schlimmer als in den vergangenen Jahren.“

Schwörmontagsimpressionen: Spielen, bis die Straßenbahn kommt: Mitglieder der Ulmer Stadtkapelle warten brav auf eine Mitfahrmöglichkeit. Zuvor hatten sie noch die Passanten mit Livemusik unterhalten.
Kerstin AuernhammerWie groß die Partystimmung in der ganzen Stadt an Schwörmontag ist, hat Kerstin Auernhammer schon öfter beobachtet. „Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir eine Situation von 2017, nach dem Fischerstechen. Da hatte ich an der Straßenbahnhaltestelle Landgericht auf die Tram gewartet, als plötzlich eine ganze Horde an Musikern in historischen Kostümen angelaufen kam. Die Stadtkapelle Ulm, die vorher schon beim Fischerstechen die Menschen unterhalten hatte, hatte offenbar noch nicht genug vom Musizieren. Spontan gaben sie ein Ständchen – sehr zur Freude der wartenden Menschen. Diese Szene ist so typisch für den Ulmer Schwörmontag. Die Menschen haben einfach Lust auf Feiern, egal wo und wie. Die gute Laune an diesem Tag ist mega-ansteckend!“
Früh einen Platz sichern, lohnt sich
Lokalredakteurin Birgit Eberle, weiß, wie schwierig es ist, am Schwörmontag eine gute Location zu finden: „An dem Tag sind so viele Menschen unterwegs, und viele haben dieselben Ideen, weshalb es schnell rappelvoll wird.“ Ihr Rat an alle, die gute Sicht auf die Donau haben möchten: „Früh nach einem Platz suchen. Das gilt natürlich besonders für Gruppen, die zusammenbleiben möchten. Und: Besser schon von vorneherein einen Treffpunkt ausmachen, für den Fall, dass die Mobilfunknetze zusammenbrechen.“
Online-Chefin Laura Liboschik ist erfahrene Schwörmontagsbesucherin. Doch: „Den perfekten Spot, um den Schwörmontag so richtig zu genießen, habe ich leider auch nach all den Jahren noch nicht gefunden.“ Auf der Suche nach der besten Location habe sie an Schwörmontagen schon die ein oder andere Reise durch die halbe Stadt hinter sich gebracht, „nur um dann zu merken, dass es an der ersten Location doch am besten war.“ Dieses Jahr möchte sie versuchen, sich eine Location herauszusuchen und dort zu bleiben. Ihre Wahl ist das Eins Tiefer mit Out-Door-Bar und DJs. Ihr Tipp für alle, die den perfekten Spot an Schwörmontag suchen: „Wenn es einem irgendwo richtig gut gefällt, einfach dort bleiben und den Tag beziehungsweise den Abend unter guten Freunden genießen.“
Online-Redakteur Christian Wille hat mehrere Ortsempfehlungen auf Lager, von denen aus man das Nabada gut beobachten kann. „Am Spielplatz Wilhelmshöhe über dem Saumarkt gibt es einen guten Blick Flussabwärts.“ Auch empfiehlt er die Adlerbastei hinter dem Haus der Begegnung. Hier sei es zwar auch voll, aber nicht so überlaufen, wie an der Stadtmauer. „Trotzdem ein mindestens genauso guter Blick auf die Donau.“ Sein dritter Tipp: die Wiese über dem Bootshaus. Dort habe man durch das Gefälle eine tolle Sicht. Aber die Grünfläche sei erfahrungsgemäß gut besucht. „Dafür kommt dort kaum ein Tropfen Donauwasser an, selbst wenn es die Nabader darauf anlegen.“
Hier gelingt der Ausstieg aus der Donau
Regional-Reporterin Janina Hirsch hatte im vergangenen Jahr ihr Debüt als wilde Nabaderin. Für alle, die beim Wasserspaß dabei sein wollen, aber relativ früh wieder aus der Donau aussteigen möchten, empfiehlt sie den Neu-Ulmer Schwal. „Weil da sehr viele hilfsbereite Zuschauer sind. Wegen des Wetters letztes Jahr sind wir da schon ausgestiegen.“ 2023 regnete es bei der Ulmer Wasserparade, auch Donner und Blitz waren zu hören und zu sehen. Wird es in diesem Jahr wieder ein verregnetes Nabada geben? Das erfahren Sie hier.
Leonie Maschke, stellvertretende Online-Chefin, hat einen Tipp für alle, die sich den Schwörmontag lieber aus der Entfernung anschauen möchten: „Gerade läuft das Ulmer Volksfest. Wenn man im richtigen Moment mit dem Riesenrad fährt, könnte man einen Blick auf das Stadtgeschehen und das Nabada erhaschen.“ Schwörmontag aus der Vogelperspektive quasi.
Die Autorin dieses Artikels freut sich besonders auf die Events am Abend. Da die großen Clubs meist sehr überfüllt sind, lautet ihre Empfehlung: kleine Bars. Dort herrscht super Stimmung, es legen häufig coole DJs auf und man fühlt sich nicht ganz so eingequetscht, wie in großen Clubs. Kleiner Schwaben-Tipp: Kleinere Locations verlangen oft keinen Eintritt.

