Was Experten raten
: Kompetenz und Innovation im Kreis Günzburg​

AnzeigeDas Endoprothetik-Zentrum der Klinik Krumbach überzeugt mit herausragender Qualität: Wie in Bayerisch-Schwaben Kompetenz und Innovation für die Gesundheitsversorgung der Region verknüpft werden.
Von
Julika Nehb
Krumbach
Seit August 2025 assistiert ROSA (Robotic Surgical Assistant) den Operateuren am Endoprothetik-Zentrum in Krumbach. Hier zeigtDr. med. Manfred Herr (rechts) Kommunalpolitikern, wie das System funktioniert.

Seit August 2025 assistiert ROSA (Robotic Surgical Assistant) den Operateuren am Endoprothetik-Zentrum in Krumbach. Hier zeigtDr. med. Manfred Herr (rechts) Kommunalpolitikern, wie das System funktioniert.

KKGK

Es spricht sich herum: Die Klinik Krumbach im bayerisch-schwäbischen Landkreis Günzburg ist eine hervorragende Adresse, wenn es um Gelenkersatz geht. Das belegen die Zahlen des vor zwölf Jahren gegründeten Endoprothetik-Zentrums: So wurden beispielsweise im Jahr 2023 knapp 400 Knie- und Hüftprothesen in Krumbach eingesetzt. Im vergangenen Jahr sind bereits über 700 Prothesen implantiert worden, 562 davon von den drei Hauptoperateuren Dr. Manfred Herr, Dr. Michael Essler und Richard Krowiorsch. Das Trio wird ab 2027 durch Dr. Georgi Ganchev verstärkt werden.

Klinik auch in benachbarten Landkreisen geschätzt

Die Patientinnen und Patienten kommen nicht nur aus Krumbach oder dem Landkreis Günzburg. Auch in den bayerischen Nachbarlandkreisen und in Baden-Württemberg kennen und schätzen die Menschen das kommunale Krankenhaus, das mit dem weiteren Standort Günzburg die Kreiskliniken Günzburg-Krumbach bildet.

Quantität und Qualität gehen in Krumbach Hand in Hand. In regelmäßigen Abständen belegen dies unabhängige Audits – also wiederkehrende Qualitätskontrollen. Externe Experten betrachten die Abläufe genau – von der Erstinformation des Patienten bis zur Nachkontrolle. In der Vergangenheit fielen die Beurteilungen durchweg positiv aus. Der Auditor empfahl vor wenigen Jahren die Klinik mit den Worten: „Ich würde mir jederzeit selbst in Krumbach einen Gelenkersatz implantieren lassen.“ Beeindruckend war und ist für ihn die Leistungs- und Prozessentwicklung des Endoprothetik-Zentrums in der Kreisklinik Krumbach, die „weithin ihresgleichen“ suche.

Vor wenigen Wochen ist das jüngste Überwachungs-Audit abgeschlossen worden. Eine konstant hohe Versorgungsqualität und die nachhaltige Weiterentwicklung etablierter Strukturen wird dem Zentrum bescheinigt. Dies sei eine gute Ausgangsposition, um sich auch im Vergleich mit großen Einrichtungen erfolgreich zu behaupten und die strategische Ausrichtung konsequent weiterzuentwickeln. „Der Auditor hat die Arbeit der Mitarbeitenden und Berufsgruppen auf das Höchste gelobt und besonders hervorgehoben“, berichtet der Leiter des Zentrums, Dr. med. Manfred Herr, der zugleich Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie in Krumbach und Leiter des vor fast zwei Jahren gegründeten Kompetenznetzes „Muskuloskelettale Gesundheit“ ist. Darin bündeln verschiedene Partner der Gesundheitsversorgung über Sektoren hinweg in der Region ihre Kräfte – zum Wohle der Menschen, die ihnen anvertraut sind.

Der Orthopäde betont den „Mix an Erfolgsfaktoren“, der zu dieser nun wieder bestätigten, herausragenden Qualität beigetragen habe: Das Endoprothetik-Zentrum profitiere insgesamt von treuen Patientinnen und Patienten, einer optimalen Reha-Infrastruktur, den neuen Operationssälen sowie einem idealen Miteinander von Anästhesie, Sozialdienst, Physiotherapie, Pflege und weiteren Ärztinnen und Ärzten aller Fachdisziplinen. Mit dieser Teamleistung sei es gelungen, Konstanz und zugleich Fortschritt zu verstetigen.

Das Endoprothetik-Zentrum in Zahlen

562 Knie- und Hüftprothesen, davon 288 Primär-Knieprothesen und
Teilprothesen am Kniegelenk, 172 Hüftprothesen, 43 Prothesenwechseloperationen
59 Prothesen bei Schenkelhalsfraktur: Das ist die Bilanz der drei Hauptoperateure Dr. Manfred Herr, Dr. Michael Essler und Richard Krowiorsch am Endoprothetik-Zentrum der Kreiskliniken Günzburg-Krumbach im Jahr 2025.

Roboter-Assistent im OP

Die ständig wachsende Zahl der Gelenkersatz-Operationen zeigt sich auch in diesem Jahr. Einen Grund dafür sieht Chefarzt Dr. Herr in der Einführung der Robotik im August 2025 für spezifische Knieversorgungen. Am Roboter-Namen ROSA (die vier Buchstaben stehen für Robotic Surgical Assistant) lässt sich – ausgesprochen – ablesen, dass das System den Ärzten assistiert und ROSA nicht selbst operiert. Unterstützt werden die Operateure beispielsweise mit einem breiten Portfolio an operationsrelevanten Daten.

Den Nutzen dieses zusätzlichen Angebots werden nach Überzeugung der medizinischen Teams die Patientinnen und Patienten haben, da die jahre- und jahrzehntelange Erfahrung der Hauptoperateure gepaart mit der Präzision des Knie-OP-Roboters noch mehr perfekte Ergebnisse beim Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks hervorbringen werden. „Hier kommt es auf jeden Millimeter und den Bruchteil eines Winkels an“, erklärt Chirurg Dr. Herr die Herausforderung des Eingriffs am komplexesten Gelenk des menschlichen Körpers.

Mit dem Robotik-System ist ein neues Kapitel in der Klinik Krumbach (164 Betten, 580 Mitarbeitende, ca. 7000 stationäre Patientinnen und Patienten pro Jahr) aufgeschlagen worden, denn nie zuvor hat es eine vergleichbare maschinelle Hilfestellung gegeben. Der Chefarzt verspricht sich durch die Kooperation zwischen Mensch und Maschine eine noch bessere individuell abgestimmte Behandlung, „die weniger Schmerzen, eine verbesserte Gelenkfunktion und eine schnellere Genesung in der Folge mit sich bringt“. Das erzielt einen besonderen Effekt, denn durch diese Verbindung werden neue Maßstäbe in der orthopädischen Versorgung für die gesamte Region gesetzt. Das führt zu dem, was von Anfang an angestrebt wird und was das Wichtigste überhaupt ist: Die Lebensqualität vieler Menschen verbessert sich entscheidend.

Dr. med. Manfred Herr

ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Facharzt für Allgemeine Chirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Spezielle orthopädische Chirurgie, Sportmedizin, EBSQ Trauma Surgery (europäisches Facharztexamen).
Er ist Leiter des Endoprothetik-Zentrums der Kreiskliniken Günzburg-Krumbach, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie in Krumbach und Leiter des Kompetenznetzes „Muskuloskelettale
Gesundheit“.

Kreiskliniken Günzburg-Krumbach (KKGK)

Standort Krumbach:
Mindelheimer Straße 69
86381 Krumbach
Tel: 08282 95-0
www.kliniken-gz-kru.de