Vitrea Ulm
: Psychosomatische Rehabilitation in Ulm

AnzeigeIm Rehabilitationszentrum „VITREA“ in Ulm wurde im Mai 2025 eine neue Fachabteilung Psychosomatik unter der Leitung von Dr. med. Evelyn Hemper eröffnet. Innovative Behandlungsansätze helfen Menschen mit Burnout, Depressionen, Schmerzstörungen und weiteren psychosomatischen Erkrankungen zurück in den Alltag.
Von
Julika Nehb
Ulm
Das Team um Chefärztin Dr. med. Evelyn Hemper (1. Reihe, 2.v.r.) steht den Patienten kompetent zur Seite.

Das Team um Chefärztin Dr. med. Evelyn Hemper (1. Reihe, 2.v.r.) steht den Patienten kompetent zur Seite.

vitrea

Im Rehabilitationszentrum „VITREA“ in Ulm wurde im Mai 2025 eine neue Fachabteilung Psychosomatik eröffnet. Unter der Leitung von Chefärztin Dr. med. Evelyn Hemper wird das Spektrum der psychosomatischen Behandlung unter enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Fachärztinnen, Fachärzten und Psychotherapeuten erweitert.

Die Kapazität umfasst 25 Therapieplätze sowie ein ambulantes gruppentherapeutisches Nachsorgeprogramm. Die Rehabilitationsmaßnahme erfolgt ganztägig ambulant von Montag bis Freitag, 8:00 bis 15:00 Uhr und dauert fünf Wochen. Die Patientinnen und Patienten erhalten ein Mittagessen und verbringen die Nacht sowie das Wochenende zu Hause. Der Behandlungsfokus und die zentralen Ziele sind die Behandlung von Burnout, Erschöpfung, depressiven Störungen, Schmerzstörungen, Essstörungen, somatoforme Störung, Angststörungen, Zwangsstörungen, Persönlichkeitsstörungen, Stabilisierungselemente für posttraumatische Belastungsstörungen sowie die Behandlung von Fatigue und Post-/Long-Covid-Symptomen.

Individuelle Therapiepläne in enger Abstimmung

Im Mittelpunkt stehen individuelle Therapiepläne, die nach der ärztlichen Eingangsuntersuchung erstellt werden. Jeder Patient bekommt den passenden Therapiebaustein, der seinem Beschwerdebild entspricht. Dabei werden bereits implementierte Behandlungsansätze in enger Abstimmung mit den Vorbehandlern fortgeführt. Bei den wöchentlichen Visiten durch die Chefärztin gemeinsam mit dem Team wird überprüft, ob die Therapie nochmals angepasst werden muss.

Das Behandlungsspektrum umfasst sowohl Einzel-, als auch Gruppentherapien. Gruppensitzungen werden von der Chefärztin, der leitenden Oberärztin und den psychologischen Psychotherapeuten geleitet und behandeln sowohl offene Gruppenthemen als auch themenbezogen wie Stress- und Schmerzbewältigung, Depressionsbehandlung sowie soziales Kompetenztraining, Pacing-Therapien (sich das Tempo und die Aufgabenlast einteilen). Es fließen sowohl verhaltenstherapeutische als auch psychodynamische Elemente ein. Zudem bietet das Rehabilitationszentrum ein großes Spektrum an Bewegungstherapie während der Rehabilitation und danach mit Gerätetraining, Rückentraining, Faszientraining; Bewegungsbad an. Die Therapie wird bei Bedarf um Physiotherapie, Massagen, physikalische Therapie (Wärme-/Kältebehandlung), Ergotherapie oder Kreativtherapie ergänzt.

Dr. med. Evelyn Hemper im Patientengespräch.

Dr. med. Evelyn Hemper im Patientengespräch.

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Weitere Kernelemente der ambulanten ganztägigen Rehabilitation sind Ernährungsberatung, Förderung der Bewegungskompetenz und Beratungstermine beim Sozialdienst. Die beiden Fachärztinnen sind während der Rehabilitation vor Ort und helfen bei akut aufkommenden Beschwerden sofort.

Arbeitsfähigkeit und berufliche Belastbarkeit werden geklärt

Ein spezifisches und von der Deutschen Rentenversicherung zugelassenes Konzept (MBOR: medizinisch berufliche Rehamaßnahme) betrifft die Klärung von Arbeitsfähigkeit, Testung beruflicher Belastbarkeit, Erhalt von Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben wie Umschulungsoptionen oder Ausbildungsoptionen, im Rahmen der Belastungsgrenzen. Im Rehabilitationszentrum wird hierfür eine erste Belastungseinschätzung durchgeführt und im Verlauf der ambulanten Rehabilitation im interdisziplinären Team eine abschließende Empfehlung zur Arbeitsfähigkeit gegeben. Der hauseigene Sozialdienst begleitet die Patientinnen und Patienten von Anfang an. Als Nachsorgeprogramm (PsyRena) bietet das Rehazentrum ein gruppentherapeutisches Angebot mit 25 wöchentlichen Gruppensitzungen mit ärztlicher Eingangs- und Abschlussuntersuchung an.

Der Weg in das VITREA Rehazentrum: Kassenärztlich versicherte Patienten stellen gemeinsam mit ihrer behandelnden Ärztin, dem behandelnden Arzt und Therapeuten einen Reha-Antrag und reichen diesen bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) ein. Privat Versicherte benötigen ein ärztliches Schreiben oder Rezepte, bekommen einen Kostenvoranschlag von uns, den sie bei ihrer privaten Krankenkasse einreichen. Jeder Patient hat das „Wunsch- und Wahlrecht“ und kann angeben, dass er seine Rehabilitationsmaßnahme in der ambulanten ganztägigen Form bei Vitrea absolvieren möchte.

Mit dem erweiterten Spektrum sollen Patientinnen und Patienten schneller zurück in den Alltag finden – gestärkt durch ganzheitliche Behandlungsangebote, die nachhaltig Medizin, Bewegung, Psyche und Sozialkompetenz vereinen.

VITREA ULM

Zentrum für Rehabilitation, Physiotherapie, Psychosomatik und
Ergotherapie
Wilhelmstraße 22, 89073 Ulm
Tel: 0731 60 402
E-Mail: info.vrzu@vitrea-gesundheit.de

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