Universitätsklinikum Ulm: Gemeinsam weiterwachsen und Zukunft gestalten
Klinikstandort mit Verantwortung und Strahlkraft
Seit seiner Gründung im Jahr 1982 hat sich das Universitätsklinikum Ulm kontinuierlich weiterentwickelt. Als jüngstes der vier Universitätsklinika des Landes verbindet es die Dynamik eines modernen Campus mit der Erfahrung eines etablierten Maximalversorgers.
Mit rund 8.500 Mitarbeitenden, 30 Kliniken und 16 Instituten sowie über 1.500 Betten gewährleistet das UKU eine umfassende stationäre und ambulante Versorgung auf universitärem Spitzenniveau. Jährlich werden etwa 56.000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt, hinzu kommen rund 270.000 ambulante Kontakte. Diese Zahlen unterstreichen nicht nur die Größe des Hauses, sondern auch seine immense Bedeutung für die Gesundheitsversorgung der gesamten Region.
Zum 1. Januar 2026 sind die Einrichtungen am Oberen Eselsberg noch stärker zusammengewachsen: Die bisherigen RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm sind vollständig in das UKU integriert worden und bilden nun den Campus Nord der Ulmer Universitätsmedizin. Mit der Umsetzung des Betriebsübergangs wurden optimale Voraussetzungen für die Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen am Oberen Eselsberg geschaffen.
Maximalversorgung und Spitzenmedizin für die Region
Als größtes Krankenhaus der Region trägt das UKU eine besondere Verantwortung. Es bietet nicht nur Grund- und Regelversorgung, sondern auch hochspezialisierte Therapien für komplexe und seltene Erkrankungen. Interdisziplinäre Teams arbeiten eng zusammen, um für jeden einzelnen Menschen die bestmögliche Behandlungsstrategie zu entwickeln.
56.000 Patientinnen und Patienten
werden jährlich stationär behandelt, hinzu kommen 270.000 ambulante Kontakte.
Besonders bei schweren oder vielschichtigen Krankheitsbildern profitieren Patientinnen und Patienten davon, dass verschiedene Fachrichtungen ihre Expertise bündeln. Tumorboards, interdisziplinäre Fallkonferenzen und strukturierte Behandlungspfade sorgen für abgestimmte Entscheidungen auf wissenschaftlich fundierter Basis.
Gleichzeitig fließen neueste Forschungserkenntnisse unmittelbar in die klinische Praxis ein. Diese enge Verzahnung von Wissenschaft und Patientenversorgung ist ein zentrales Merkmal der Universitätsmedizin – und einer der Gründe, warum das UKU für viele Menschen erste Anlaufstelle bei komplexen Diagnosen ist.
Exzellenzbereiche und Innovationen
Das Universitätsklinikum Ulm zeichnet sich durch mehrere medizinische und wissenschaftliche Schwerpunkte aus. Dazu gehört unter anderem die personalisierte Medizin: Moderne molekulargenetische Diagnostik ermöglicht es, Therapien zunehmend individuell auf Patientinnen und Patienten zuzuschneiden. Mit dem Zentrum für Personalisierte Medizin Ulm werden innovative diagnostische Verfahren genutzt, um fundierte und maßgeschneiderte Therapieentscheidungen zu treffen.
Auch in der Onkologie, der Neuromedizin, der Herz-Kreislauf-Medizin sowie in der Kinder- und Jugendmedizin setzt das UKU Maßstäbe. Neue Forschungsstrukturen und spezialisierte Zentren fördern die Entwicklung innovativer Behandlungskonzepte. Jüngste Investitionen in moderne Patienten- und Forschungsgebäude stärken darüber hinaus die infrastrukturellen Voraussetzungen für eine Medizin auf höchstem Niveau.
Der Mensch im Mittelpunkt
„Der Patient steht im Mittelpunkt“ – dieser Leitsatz spiegelt sich im klinischen Alltag ebenso wider wie in Serviceangeboten und strukturellen Maßnahmen.
Dazu zählen unter anderem:
- eine umfassende persönliche Beratung und Begleitung während des gesamten Behandlungsprozesses,
- spezialisierte Pflege- und Case-Management-Konzepte zur individuellen Betreuung,
- Präventions- und Vorsorgeangebote, die Gesundheitsbewusstsein stärken und Erkrankungen frühzeitig erkennen helfen,
- psychosoziale Beratungsangebote für Patientinnen, Patienten und Angehörige,
- digitale Lösungen wie Patientenportale zur verbesserten Kommunikation und Terminorganisation.
Ziel ist es, nicht nur medizinisch auf höchstem Niveau zu behandeln, sondern auch Orientierung, Transparenz und Sicherheit zu vermitteln.
Ausbildung und Lehre – Investition in die Zukunft
In enger Kooperation mit der Universität Ulm übernimmt das UKU eine zentrale Rolle in der Ausbildung des medizinischen Nachwuchses. Rund 4.000 Studierende der Medizinischen Fakultät absolvieren hier ihre praktische Ausbildung. Frühzeitig werden sie in den klinischen Alltag eingebunden und lernen die interdisziplinäre Zusammenarbeit kennen.
Darüber hinaus werden an der Akademie für Gesundheitsberufe zahlreiche weitere Gesundheitsfachberufe ausgebildet – von Pflegeberufen über therapeutische Fachrichtungen bis hin zu medizinischen Technologieberufen. Als größte Einrichtung ihrer Art in der Region qualifiziert die Akademie künftig mehr als 1.000 Auszubildende an den Standorten im Wiblinger Kloster und der Lise-Meitner-Straße am Oberen Eselsberg. Die dreijährigen Ausbildungen umfassen die Berufsfelder Diätassistenz, Logopädie, Medizinische Technologie (Laboratoriumsanalytik, Radiologie und Funktionsdiagnostik) sowie Operations- und Anästhesietechnische Assistenz und Pflege. Ergänzend wird die einjährige Ausbildung in der Pflegehilfe angeboten.
Fort- und Weiterbildungsangebote sorgen dafür, dass Wissen kontinuierlich aktualisiert und vertieft wird. Auf diese Weise trägt das UKU entscheidend dazu bei, die medizinische Versorgung von morgen zu sichern.
Forschung und Kooperationen
Forschung ist am UKU kein Selbstzweck, sondern dient unmittelbar der Verbesserung der Patientenversorgung. Zahlreiche klinische Studien eröffnen Patientinnen und Patienten Zugang zu innovativen Therapien. Die enge Zusammenarbeit mit universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen fördert den Wissenstransfer und beschleunigt die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis.
Interdisziplinäre Forschungsverbünde, neue Schwerpunkte in translationaler Medizin sowie der kontinuierliche Ausbau von Studienstrukturen zeigen: Das UKU versteht sich als Motor medizinischer Innovation in Süddeutschland.
Blick in die Zukunft – Weiterentwicklung mit Strategie
Die strategische Weiterentwicklung des Klinikums stellt eine stärkere Vernetzung sowie eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Innovationsfähigkeit der Einrichtung in den Mittelpunkt. Geplante Modernisierungen, infrastrukturelle Erweiterungen und digitale Transformationsprojekte sollen die Leistungsfähigkeit des Standorts langfristig sichern.
Gleichzeitig reagiert das UKU aktiv auf die Herausforderungen des Gesundheitswesens. Dem Fachkräftemangel begegnet das Klinikum mit gezielter Nachwuchsförderung, attraktiven Arbeitszeitmodellen und familienfreundlichen Angeboten. Maßnahmen zur Entlastung der Mitarbeitenden, etwa durch Digitalisierung administrativer Prozesse oder optimierte Abläufe, tragen dazu bei, die Arbeitsbelastung zu reduzieren und die Versorgungsqualität dauerhaft hochzuhalten. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Versorgungskonzepte stellt sicher, dass der Bevölkerung in Stadt und Region eine bestmögliche Versorgung geboten werden kann.
Das UKU auf der vitawell 2026
Auch auf der vitawell 2026 steht der Dialog im Mittelpunkt. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Fachbereiche – darunter Orthopädie, Notfallmedizin, Neurochirurgie, Schmerztherapie, Kardiologie und Frauenheilkunde – werden vor Ort sein und Einblicke in aktuelle medizinische Entwicklungen geben.
Neben dem Vortragsprogramm sind persönliche Beratungsgespräche, Informationsangebote sowie interaktive Aktionen geplant, die Besucherinnen und Besuchern einen anschaulichen Zugang zu medizinischen Themen ermöglichen. Ziel ist es, Vertrauen zu stärken, Fragen zu beantworten und Gesundheit verständlich zu vermitteln.
Persönliche Beratung am Messestand
Neben dem spannenden Vortragsprogramm sind Expertinnen und Experten des Universitätsklinikums Ulm an beiden Messetagen am großen Messestand der Uniklinik anzutreffen. Hier können die Menschen individuelle Fragen stellen und sich zu innovativen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten beraten lassen.
Vortragsprogramm auf der vitawell 2026 – Wissen aus erster Hand
Das Universitätsklinikum Ulm bietet den Besucherinnen und Besuchern der vitawell erneut spannende Vorträge zu aktuellen medizinischen Themen. Sie erhalten praxisnahe Einblicke in innovative Therapien, Vorsorgemaßnahmen und wissenschaftlich fundierte Behandlungsmöglichkeiten – verständlich aufbereitet.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie: Von degenerativen Veränderungen und kindlichen Fehlstellungen bis hin zu Tumoren oder entzündlichen Erkrankungen – modernste Diagnostik und minimalinvasive Verfahren ermöglichen schonende, präzise und individuell angepasste Eingriffe. Auch die moderne Knie- und Hüft-
endoprothetik wird thematisiert. Hier erfahren Interessierte, welche Möglichkeiten es bei Arthrose gibt, wie digitale und roboterassistierte Operationstechniken den Eingriff unterstützen und wie schnelle Rehabilitationsprogramme die Rückkehr in Alltag und Beruf fördern.
Gesundheitsprävention und Notfallkompetenz stehen ebenfalls im Fokus. In einem interaktiven Vortrag können Besucherinnen und Besucher lernen, wie man Herzstillstand erkennt und in drei einfachen Schritten Leben rettet. Die erfahrene Anästhesistin und Notärztin Professorin Dr. Camilla Metelmann zeigt praxisnah, wie Wiederbelebung schnell und effektiv funktioniert – ein Wissen, das im Alltag wirklich Leben retten kann.
Das Thema Schmerztherapie wird aus der Perspektive von akuten und chronischen Schmerzerkrankungen beleuchtet. Hier erhalten Interessierte wertvolle Informationen über die verschiedenen Ursachen von Schmerzen, Therapiemöglichkeiten und die Grenzen medikamentöser Behandlung. Die interdisziplinäre Schmerztherapie des UKU zeigt, wie Patientinnen und Patienten bestmöglich unterstützt werden – sowohl stationär als auch ambulant.
Auch das Herzgesundheitsprogramm des Universitären Herzzentrums Ulm ist Teil des Vortragsangebots. Unter dem Titel „Herzschwäche – Vermeiden, Erkennen, Behandeln“ wird erklärt, wie sich Herzinsuffizienz frühzeitig erkennen lässt, welche Risikofaktoren wichtig sind und welche modernen Therapien den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Nachsorge bei Brustkrebs. Hier erfahren Interessierte, wie eine leitliniengerechte Nachsorge optimal gestaltet wird – von der Anamnese über körperliche Untersuchung bis hin zu gezielten bildgebenden Verfahren – und warum eine regelmäßige Kontrolle entscheidend für die frühzeitige Erkennung von Beschwerden oder Rückfällen ist.
Die Vorträge verbinden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Erfahrung. Sie bieten eine einmalige Gelegenheit, sich direkt mit den Expertinnen und Experten auszutauschen, Fragen zu stellen und konkrete Informationen zu Gesundheit, Vorsorge und Therapie zu erhalten.
Universitätsklinikum Ulm auf einen Blick:
Standort und Auftrag
Maximalversorger für die Region zwischen Ostwürttemberg, Schwäbischer Alb, Bodensee und Allgäu Eines der vier Universitätsklinika in Baden-Württemberg Verbindet Krankenversorgung, Forschung und Lehre unter einem Dach
Gründung
1982 (jüngstes Universitätsklinikum des Landes)
Struktur
- rund 8.500 Mitarbeitende
- 30 Kliniken
- 16 Institute
- über 1.500 Betten
- seit 1. Januar 2026: Integration der ehemaligen RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm als Campus Nord Oberer Eselsberg
Patientenversorgung pro Jahr
- ca. 56.000 stationäre Patient*innen
- rund 270.000 ambulante Behandlungen
- interdisziplinäre Zentren für komplexe und seltene Erkrankungen
Ausbildung und Lehre
- rund 4.000 Studierende der Medizinischen Fakultät
- Akademie für Gesundheitsberufe mit vielfältigen Ausbildungs- und Weiterbildungsangeboten

Universitätsklinikum Ulm
Albert-Einstein-Allee 23
89081 Ulm
www.uniklinik-ulm.de



