Neurologie in Neu-Ulm
: Migräne – moderne Therapiemethoden

AnzeigeDie Migränetherapie hat sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt. Dr. med. Panteha Fathinia - Grafl, Fachärztin für Neurologie in den Areion Privatpraxen, über vielfältige Ansätze in der Behandlung.
Von
Julika Nehb
Neu-Ulm
Dr.med. Panteha Fathinia-Grafl

Dr.med. Panteha Fathinia-Grafl

Arieon

Migräne ist eine sehr häufige, anfallsartig auftretende Kopfschmerzerkrankung, die sich aus unterschiedlichen Symptomen zusammensetzt. Hierzu zählen mäßige bis starke einseitig betonte Kopfschmerzen, aber auch Übelkeit und/oder Erbrechen sowie Licht- und/oder Lärmempfindlichkeit und Verstärkung der Kopfschmerzen durch Aktivität. Aufgrund der starken Beeinträchtigung der Lebensqualität ist es erforderlich, mögliche Auslöser und vorbeugende Maßnahmen zu finden.

Die Migränetherapie hat sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt und umfasst eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten, die individuell an die Patientin bzw. den Patienten und die Art des Kopfschmerzes angepasst werden. Eine wirksame Therapie setzt sowohl auf medikamentöse als auch auf nicht-medikamentöse Ansätze, die in ihrer Kombination und Anwendung je nach Art, Häufigkeit und Intensität der Kopfschmerzen variieren können.

Im medikamentösen Bereich unterscheidet man eine Akutbehandlung in der Attacke von einer Prophylaxe, also vorbeugenden Therapie bei häufigen Migräneattacken. Hier haben sich insbesondere in den letzten Jahren moderne Therapieansätze wie die Anwendung von Botulinumtoxin in bestimmte Kopf- und Gesichtsmuskeln bewährt. Zudem ist auch der Einsatz von monoklonalen Antikörpern gegen CGRP (Calcitonin Gene-Related Peptide) möglich, um die Aktivität eines in der Migräne sehr aktiven Botenstoffes zu reduzieren und somit eine Schmerzentlastung zu erwirken. Diese Methoden sind sehr nebenwirkungsarm und zeigen oft wichtige Effekte in der Behandlung der Migräne, so dass eine weitere neurologische Einordnung der
zugrundeliegenden Kopfschmerzen und eine rasche Therapieeinleitung unerlässlich sind. Im nicht-medikamentösen Bereich sind Schlafregulation und Ernährungsumstellung mit entsprechenden digitalen Gesundheitsanwendungen, kognitiver Verhaltenstherapie,
Physiotherapie mit Haltungs­korrekturen und Biofeedback zu nennen. Auch Neuromodulationstechniken wie die tranksutane Vasgusnervstimulation sind hier zu erwähnen.

Areion Privatpraxen
Kompetenzzentrum für Medizin und Ästhetik
Neurologie

Dr. med. Panteha Fathinia - Grafl
Fachärztin für Neurologie, Zusatzweiterbildung für Spezielle Schmerztherapie, Zertifikat für „Qualifizierte Botulinumtoxintherapie“
Behandlungsschwerpunkte:
Primäre und sekundäre Kopfschmerzsyndrome, Gesichtsschmerzen (u.a. Trigeminusneuralgie), Nervenschmerzen (z.B. Postzosterneuralgie), Polyneuropathien, Bewegungsstörungen (Parkinson-Erkrankung, M. Huntington, Tremor, Dystonien, Restless-Legs-Syndrom), Therapie von Spastik und Dystonie mit Botulinumtoxin

www.areion-med.de