Grusswort zur Messepremiere: Medical Technology Germany: Ein mutiges neues Format

Die Fachmesse und Konferenz Medical Technology Germany will das Team aus den drei Medtech-Media-Direktoren 2025 gemeinsam an den Start bringen: Jason Moss, Guido Küpper,Colin Martin (v.l.)
Jamie Gray – jamiegrayphotography.co.uk/Medtech MediaDie globale Medizintechnikbranche entwickelt sich rasant weiter – angetrieben durch Innovation, Präzisionstechnik und den stetig wachsenden Bedarf an Effizienz und Zusammenarbeit. Gleichzeitig haben sich die Erwartungen daran, wie Fachleute sich vernetzen, neue Technologien entdecken und Lieferanten finden, ebenfalls gewandelt. Traditionelle Messeformate, die sich über mehrere Tage und verschiedene Standorte erstrecken, sind längst nicht mehr die einzige – oder notwendigerweise effektivste – Option. In diesem Umfeld startet nun in Deutschland eine neue, kompakte Alternative: Medical Technology Germany.
Basierend auf dem erfolgreichen Konzept der Schwesterveranstaltungen in Großbritannien und Irland verfolgt Medical Technology Germany einen fokussierten, effizienten und zielgerichteten Ansatz – direkt im Herzen von Europas Medtech-Fertigungsregion. Die Veranstaltung findet vom 9. bis 10. Juli 2025 in der Messe Ulm statt und soll sich als jährlich wiederkehrender Branchentreff für Ingenieure, Einkaufsverantwortliche und Führungskräfte von OEMs etablieren.
Warum ein neues Messeformat notwendig war
Die Idee für dieses neue Messeformat kam aus der Branche selbst. In Gesprächen mit Ausstellern bestehender Messen kristallisierte sich ein gemeinsames Thema heraus: Viele empfinden die bisherigen Formate als zu lang, zu breit aufgestellt und mit zu hohen Ressourcen verbunden. In einer Branche, in der Zeit gleich Geld ist und Produktentwicklungszyklen immer kürzer werden, stellten sich viele die Frage, ob viertägige Veranstaltungen, aufwendige Standbauten und hohe Kosten wirklich den gewünschten Mehrwert bringen.
Medical Technology UK und Medical Technology Ireland reagierten mit einem neuen Konzept: jährlich stattfindende Messen an einem festen Standort, auf zwei Tage begrenzt, mit standardisierten, bezugsfertigen Messeständen. Das Ergebnis? Weniger Aufwand für die Aussteller – mehr Zeit für Gespräche mit potenziellen Kunden. Besucher profitieren von einer kompakten, zielgerichteten Veranstaltung und können in kürzerer Zeit mehr erreichen.
Dieses bewährte Format kommt nun nach Deutschland. Mit Unterstützung von Ausstellern und OEMs bietet Medical Technology Germany einen schlankeren, flexibleren Ansatz, der die Anforderungen der Medizintechnikbranche widerspiegelt.
Das Konzept der Medical Technology Germany
Im Mittelpunkt des Konzepts stehen Einfachheit und Effizienz. Die Veranstaltung dauert nur zwei Tage und ermöglicht es den Teilnehmern, ihre Zeit optimal zu nutzen und Kosten zu minimieren. Anstelle aufwendiger Standbauten und zahlreicher Pakete bietet MTG lediglich zwei Standgrößen: 2 × 2 m und 4 x 2 m – jeweils ausgestattet mit Rück- und Seitenwänden, Möbeln, Strom und Beleuchtung.
Dieser Plug-and-Play-Ansatz reduziert den logistischen Aufwand für Aussteller erheblich. Es braucht keine Messebauer oder umfangreiche Transporte. Aussteller kommen einfach, präsentieren ihre Produkte oder Dienstleistungen und konzentrieren sich auf qualifizierte Besucher. Besonders für KMUs und spezialisierte Anbieter ist dieses Modell attraktiv, da es Kosten und Komplexität deutlich reduziert.
Der feste, jährliche Veranstaltungsort schafft Planungssicherheit und Wiedererkennungswert. Aussteller und Besucher können ihre Präsenz Jahr für Jahr verfeinern und so langfristig Beziehungen aufbauen. Durch die Reduktion auf das Wesentliche rückt Medical Technology Germany das in den Fokus, worauf es wirklich ankommt: persönliche Kontakte, gezielte Lieferantensuche und Produktpräsenz.
Warum Ulm? Die strategische Bedeutung Süddeutschlands
Ulm wurde als Standort für Medical Technology Germany bewusst gewählt. Die Stadt liegt im Herzen Süddeutschlands – in unmittelbarer Nähe zu bedeutenden Medizintechnik-Standorten wie Stuttgart, München, Tuttlingen, Freiburg und dem gesamten Raum Baden-Württemberg.
Zudem ist Ulm grenznah zu Österreich und der Schweiz gelegen, was zusätzliche Möglichkeiten für Besucher und Unternehmen aus diesen Regionen schafft. Hervorragende Verkehrsanbindungen – inklusive ICE-Anschluss, Autobahnen und Flughäfen in Stuttgart, München und Memmingen – machen Ulm einfach erreichbar.
Auch inhaltlich überzeugt der Standort: Die Universität Ulm liefert akademischen Nachwuchs, Forschung und Know-how, während die industrielle Basis durch eine hohe Dichte an Medizintechnikherstellern geprägt ist. Die Messe Ulm selbst ist modern, kompakt und ideal auf das Veranstaltungsformat abgestimmt. Der Standort bietet mehr als nur logistische Vorteile – er steht für Präzision, Zusammenarbeit und Innovationskraft in der deutschen Medizintechnik.
Wer stellt aus und was wird gezeigt?
Mehr als 100 spezialisierte Zulieferer haben sich für die Premiere der Medical Technology Germany angemeldet – ein starkes Signal aus der Branche. Von Rohstofflieferanten über Lohnfertiger bis hin zu Ausrüstungsanbietern ist die gesamte Wertschöpfungskette vertreten. Einige der Aussteller sind bereits von den Veranstaltungen in Großbritannien und Irland bekannt, andere präsentieren sich erstmals in diesem Format. Gemeinsam ist ihnen der Wunsch, mit Entscheidungsträgern aus OEMs in Kontakt zu treten, die verlässliche, reaktionsschnelle und erfahrene Partner suchen.
Gezeigt werden unter anderem Präzisionskomponenten, Mikrobearbeitung, Spritzgussverfahren, Werkzeuge, Oberflächenveredelung, Prüf- und Zertifizierungsdienste, Reinraumtechnik, Verpackungslösungen und Produktionsausrüstung – mit klarem Fokus auf die Bereiche Entwicklung, Design und Produktion von Medizinprodukten. Ein Pflichttermin für Ingenieure, F&E-Teams und Einkaufs - verantwortliche, die neue Technologien entdecken, Herausforderungen lösen oder die Markteinführung beschleunigen möchten.
Die Konferenz: Wissen & Innovation
Parallel zur Messe bietet die zweitägige Konferenz der Medical Technology Germany spannende Einblicke in aktuelle Themen der Medizintechnikproduktion – von Digitalisierung und Automatisierung über neue Werkstoffe bis hin zu regulatorischen Anforderungen und dem Design der Zukunft. Die Redner:innen sind Branchenexpert:innen, erfahrene Ingenieur: innen und spezialisierte Berater:innen. Das Programm ist praxisnah konzipiert, ohne parallele Tracks, sodass Besucher:innen zwischen Konferenz und Messe flexibel wechseln können. Dieser inhaltsgetriebene Ansatz steigert den Mehrwert des Events, ohne die Teilnehmenden zu überfordern – und sorgt für einen konstanten Besucherstrom auf der Ausstellungsfläche.
Besucherprofil & Vorteile
Medical Technology Germany richtet sich gezielt an Ingenieure von OEMs, F&E-Leitende, Einkaufs- und Produktionsverantwortliche. Die Besucher sind keine Laufkundschaft – sie kommen mit konkretem Bedarf an neuen Lieferanten, Lösungen oder Partnerschaften. Die zweitägige Kompaktform bringt hoch qualifizierte Besucher: innen, die genau wissen, was sie erreichen wollen – und sorgt so für zielgerichtete, effektive Gespräche.
Für die Besucher:innen ist der Nutzen klar: In einem Tag können sie zahlreiche Anbieter treffen, Technologien vergleichen, Konferenzinhalte erleben und mit neuen Kontakten und Ideen nach Hause gehen. Die Teilnahme ist kostenlos und barrierefrei – ein weiteres Plus für die Reichweite. Ob zur Lösung technischer Herausforderungen oder zur Suche nach Partnern für innovative Produkte – MTG bietet einen effizienten, klar strukturierten Rahmen für konkrete Ergebnisse.
Der Blick nach vorn: Ein jährliches Branchenevent für Deutschland
Auch wenn 2025 die Premiere der Medical Technology Germany markiert, ist die Veranstaltung auf langfristiges Wachstum ausgelegt. Ziel ist es, keine einmalige Messe zu veranstalten, sondern ein dauerhaftes, vertrauenswürdiges Branchenevent zu etablieren. Durch die kompakte, wiederkehrende Struktur können die Organisatoren flexibel auf Feedback reagieren und den Nutzen für Besucher und Aussteller stetig verbessern. Bereits jetzt gibt es Überlegungen, wie künftige Ausgaben um zusätzliche Formate wie Innovationszonen, Start-up-Flächen oder technische Workshops erweitert werden könnten.
Gleichzeitig bleibt der Fokus klar: Zugänglichkeit, Effizienz und Branchenrelevanz. Medical Technology Germany ist keine allgemeine Life-Sciences-Messe – sondern ein spezialisiertes Event für Design, Entwicklung und Produktion von Medizinprodukten. Genau diese Spezialisierung macht die Veranstaltung so attraktiv.
Jetzt registrieren: Messe Ulm, 9. bis 10. Juli 2025
Der Countdown läuft: Die erste Ausgabe der Medical Technology Germany öffnet bald ihre Tore. Die Besucherregistrierung ist in vollem Gange. Für alle Akteure der Medizintechnik-Wertschöpfungskette – vom Komponentenhersteller bis zum Testlabor – bietet sich hier eine einzigartige Chance zum Netzwerken, Lernen und Wachsen. Ob Sie neue Lieferanten suchen, ein Produkt launchen oder Partnerschaften im deutschsprachigen Medtech-Markt anbahnen wollen: Medical Technology Germany ist der clevere, zielgerichtete und effiziente Weg, Geschäfte zu machen. Wir wünschen allen Ausstellern und Besuchern einen intensiven Austausch und eine erfolgreiche Veranstaltung in Ulm.
Jetzt anmelden unter www.medicaltechnologygermany.com
Registrieren Sie sich für den kostenlosen Eintritt zur Konferenz und Ausstellung
Konferenztag 1 – Mittwoch, 9. Juli
10.00 - 10.20
Prof. Dr. Michael Munz -Technische Hochschule Ulm
Erklärbare KI in der Medizintechnik: Was Modelle sehen - und was der Mensch verstehen muss
10.30 - 10.50
Dr. Thomas Schmitz - Berater bei Peak Avenue GmbH
Die zentrale Managementplattform für die Dokumentation im Produktentwicklungsprozess
11.00 - 11.20 Jana Osterritter Beraterin Regulatory Affairs und Qualitätsmanagement - Eurofins GmbH Herausforderungen im Change Management
11.30 - 11.50
Stephan Konz - Vorstandsvorsitzender, MKI Solutions AG
Gehäuse mit Köpfchen - Interdisziplinäre Medizinprodukteentwicklung!
12.00 - 12.20
Dr.-Ing. Dirk Otter - Leiter Geschäftsentwicklung LifeTech - Festo SE & CO. KG
Herausforderungen beim Umgang mit Flüssigkeiten - Teil 1 Flüssigkeiten
12.30 - 12.50
Jasmin Fuchs - Vertriebsleiter Neue Märkte - Rehm Thermal Systems GmbH
Präzise Dosierung und Temperaturkontrolle: Automatisierung für herausfordernde Prozesse in der Medizintechnik
MITTAGESSEN
13.30 - 13.50
Rene van de Kandelaar - Senior Account Manager Gesundheitswesen - Ducor Petrochemicals B.V. Ducor Nachhaltige PP-Lösungen für das Gesundheitswesen
14.00 - 14.20
Brian Fink - Produktmanager - Aerotech GmbH
Präzision trifft auf Geschwindigkeit: Optimierung von Bewegungssystemen für die Herstellung zylindrischer medizinischer Geräte mit hohem Durchsatz
14.30 - 14.50
Christopher Poppel - Senior Account Manager Systemvertrieb - IPG Laser GmbH & Co. KG
MedTech trifft LaserTech - Laser in der medizintechnischen Produktion
15.00 - 15.20
Matthias Lai - Berater für Cybersicherheit - Newtec GmbH
Lebenszyklus der Sicherheitsentwicklung (SDL): Methoden zur sicheren Entwicklung im Rahmen der MDR (Medical Device Regulation) und des CRA (Cyber Resilience Act)
15.30 - 15.50
Frederic Mouret - CEO - Protomed SA
Optimierung der F&E für eine schnellere und effizientere Entwicklung medizintechnischer Geräte
16.00 - 16.20
Prof. Taleieh Rajabi - Professor für Angewandte Physik und Mikrofluidik, Leiter der Gruppe Präzisionsmikrofluidik - Hochschule Rhein Main / Fraunhofer IMM
Wearables - eine neue Dimension für die medizinische Diagnostik
Konferenztag 2 – Donnerstag, 10. Juli
10.00 - 10.20
Vasco Duarte da Costa - F&E-Ingenieur - DYCONEX AG
Fortschritte in der biokompatiblen Substrattechnologie für aktive neurologische Implantate
10.30 - 10.50
Philipp Waigand - Wissenschaftlicher Mitarbeiter - Institut für Maschinenelemente und Systementwicklung (MSE) der RWTH Aachen
Forschungsprojekt reACT - Modellbasierte Entwicklung von resorbierbaren Implantaten
11.00 - 11.20
Dr.-Ing. Dirk Otter - Leiter Geschäftsentwicklung LifeTech - Festo SE & Co. KG
Herausforderungen beim Umgang mit Flüssigkeiten - Teil 2 Gase
11.30 - 11.50
Jana Osterritter - Beraterin Regulatory Affairs und Qualitätsmanagement - Eurofins GmbH
Welche Risiken und Gefährdungen betreffen mein Produkt - Risikomanagement nach ISO 14971
12.00 - 12.20
Prof. Dr. Martin Hessling - Professor - Fakultät für Mechatronik und Medizintechnik, Labor für Biotechnologie, Steinbeis-Transferzentrum für Biophotonik und Bioanalytik - Fachhochschule Ulm Far-UVC - neue Möglichkeiten für die Strahlendesinfektion
12.30 - 12.50
Redmond McDonnell - Geschäftsführer - DesignPro Automation ‚
MedTech-Automatisierung: Für den Erfolg konzipiert
MITTAGESSEN
13.30 - 13.50
Julien Pierre - AV&R
Revolutionieren Sie die Endbearbeitung: Robotertechnik in der orthopädischen Fertigung
14.00 - 14.20
Stephan Vogel - Leiter der Industrieentwicklung - Kistler Instrumente GmbH
Smart Factory - Messtechnik für transparente Fertigungsprozesse und Qualitätssicherung
14.30 - 14.50
Uwe Müller - Geschäftsführer - LM4med GmbH
Regulatorischer Wandel und Effizienz: Legal Manufacturing und Outsourcing im Medizinprodukte-Sektor