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: Gesundheitsversorgung mit Zukunft: Die Universitätsmedizin Ulm

Die Universitätsmedizin Ulm setzt Maßstäbe in der hochspezialisierten Gesundheitsversorgung sowie einer zukunftsorientierten Forschung und exzellenten Lehre.
Von
Julika Nehb
Ulm
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Gemeinsam mit den Tochterunternehmen RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm sowie DUU – Dienstleistungsgesellschaft Universitätsklinikum Ulm stellt das Universitätsklinikum Ulm eine nachhaltige, fortschrittliche Gesundheitsversorgung in Stadt und Region sicher.⇥Foto: Universitätsklinikum Ulm. (Niki de Saint Phalle, Le poète et sa muse (1976/78)"Poet und Muse")

Gemeinsam mit den Tochterunternehmen RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm sowie DUU – Dienstleistungsgesellschaft Universitätsklinikum Ulm stellt das Universitätsklinikum Ulm eine nachhaltige, fortschrittliche Gesundheitsversorgung in Stadt und Region sicher.⇥Foto: Universitätsklinikum Ulm. (Niki de Saint Phalle, Le poète et sa muse (1976/78)"Poet und Muse")

Universitätsklinikum Ulm / H.Grandel

Die Universitätsmedizin Ulm setzt Maßstäbe in der hochspezialisierten Gesundheitsversorgung sowie einer zukunftsorientierten Forschung und exzellenten Lehre.

Mit 29 Kliniken und 16 Instituten gewährleistet sie eine stationäre und ambulante Krankenversorgung auf höchstem Niveau – stets mit dem Ziel, die Gesundheitsversorgung kontinuierlich zu verbessern. Gemeinsam mit den Tochterunternehmen RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm sowie DUU – Dienstleistungsgesellschaft Universitätsklinikum Ulm wird eine nachhaltige, fortschrittliche Gesundheitsversorgung in Stadt und Region sichergestellt.

Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt

Dieser Anspruch ist für die mehr als 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelebte Realität. Ob in den ärztlichen, pflegerischen, therapeutischen, wissenschaftlichen, technischen oder administrativen Bereichen – sie alle leisten ihren Beitrag, damit Menschen in herausfordernden Lebenssituationen die bestmögliche Unterstützung erhalten. Am Universitätsklinikum Ulm werden jährlich rund 50.000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Hinzu kommen knapp 300.000 ambulante Quartalsfälle.

Umfassendes Leistungsspektrum

Das umfassende medizinische Leistungsspektrum, das von der Grundversorgung bis hin zu hochspezialisierten Behandlungen reicht, deckt dabei alle Fachbereiche der modernen Medizin ab. Durch die enge Verknüpfung von Forschung, Lehre und Patientenversorgung profitieren Patientinnen und Patienten von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und innovativen Therapiemethoden. Besonders bei komplexen oder seltenen Erkrankungen ermöglicht der interdisziplinäre Ansatz eine optimale Versorgung.

Durch die Ausbildung verschiedener Gesundheitsberufe an der eigenen Akademie und die enge Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm leistet das Klinikum einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung zukünftiger Fachkräfte in der Region.

Nähe schaffen

Die vitawell-Gesundheitsmesse bietet eine einzigartige Gelegenheit, um den Anspruch, Gesundheitsversorgung besser zu machen, auch nach außen zu tragen. So sagt Prof. Dr. Udo X. Kaisers, Vorstandsvorsitzender und Leitender Ärztlicher Direktor am Universitätsklinikum Ulm: „Wir freuen uns sehr darauf, im März 2025 erneut Teil der vitawell-Gesundheitsmesse zu sein und das medizinische Versorgungsspektrum der Universitätsmedizin Ulm in diesem Rahmen zu präsentieren. Mit einer erfolgreichen Premiere im März 2024 hat sich die Messe bewährt und bietet eine hervorragende Plattform, um die Bedeutung von Prävention, Gesundheit und Wohlbefinden in den Mittelpunkt zu rücken. Die Teilnahme an der vitawell ermöglicht uns nicht nur, mit Fachleuten, Interessierten sowie Patientinnen und Patienten in den Dialog zu treten, sondern auch, aktuelle Trends und Innovationen des Gesundheitswesens vorzustellen“, betont Prof. Kaisers.

Engagement für ganzheitliche Gesundheitsversorgung

„Das Universitätsklinikum Ulm und die RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm engagieren sich stark für eine ganzheitliche Gesundheitsversorgung und für die Förderung einer aktiven und gesunden Lebensweise.

Wir sehen die Messe als ideale Gelegenheit, unser Know-how und unsere Expertise einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir freuen uns auf den Austausch und darauf, unser Engagement für höchste medizinische Qualität und individuelle Patientenbetreuung zu unterstreichen. Gemeinsam wollen wir die Zukunft des Gesundheitswesens in der Region nachhaltig weiter vorantreiben.“

Rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgen 50.000 stationäre und 300.000 ambulante Patientinnen undPatienten im Jahr.

Rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgen 50.000 stationäre und 300.000 ambulante Patientinnen undPatienten im Jahr.

Universitätsklinikum Ulm / H.Grandel

Ein vielfältiges Vortragsprogramm

„Gutes Hören – schlechtes Hören“

Die überregional bekannte Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie bietet Patientinnen und Patienten das komplette diagnostische Spektrum und eine ganzheitliche konservative wie auch operative Behandlung. Schwerpunkte liegen in der Tumortherapie, der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie, der Nasennebenhöhlen- und der Schädelbasischirurgie sowie der mikroskopischen Ohrchirurgie inklusive Hörimplantaten bei angeborener oder erworbener Schwerhörigkeit: „Wir nehmen an der vitawell teil, weil wir wollen, dass Sie (von) uns hören!“, so das Klinikteam. Im Hörzentrum der Klinik dreht sich alles ums Gehör: Wer hört, kann Schall empfangen, wahrnehmen und verarbeiten. Doch Hören ist weit mehr: Es ermöglicht die Kommunikation mit anderen Menschen und die aktive Teilhabe am emotionalen, sozialen und kulturellen Erleben. Der Verlust des Gehörs hat Auswirkungen auf beinahe alle Lebensbereiche, angefangen von der Sprachentwicklung bei Kindern bis hin zur Interaktion mit dem sozialen Umfeld im beruflichen und privaten Alltag. Unbehandelte Schwerhörigkeiten führen im Alter außerdem schneller zur Entwicklung einer Demenz. Schwerhörigkeit kann in jedem Lebensalter auftreten. Sie kann schleichend oder akut einsetzen, von anderen Symptomen wie Ohrgeräuschen und Schwindel begleitet werden und mehr oder weniger ausgeprägt sein.

Dr. Eva Goldberg-Bockhorn, Leiterin des Hörzentrums, geht in ihrem Vortrag auf Hörstörungen ein, bei denen die Schallweiterleitung blockiert ist, und was man aus medizinischer Sicht dagegen tun kann. Ist eine Hörgeräteversorgung nicht möglich oder nicht mehr ausreichend, können alternativ implantierbare Hörsysteme eingesetzt werden. Der Vortrag informiert über die Entstehung und Ursachen von Schwerhörigkeiten, die Probleme, die sich daraus entwickeln, und die Möglichkeiten einer individuellen Versorgung mit Hörgeräten und Hörimplantaten. „Wir machen Gesundheitsversorgung besser, indem wir Menschen zuhören und Lösungen finden.“

„Schlüssel zur psychischen Gesundheit: Wie wir unsere emotionalen Muskeln stärken“

Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie steht seit Jahrzehnten für eine erfolgreiche Verbindung von klinischen Behandlungsangeboten mit Lehre und Forschung. Ein Grundprinzip der Behandlung sind störungsorientierte Settings mit festen Patientengruppen sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Zentren und Kliniken am Universitätsklinikum Ulm: „Wir nehmen an der vitawell teil, weil wir davon überzeugt sind, dass der offene Austausch über psychische Belastungen und Erkrankungen weiter gefördert werden sollte, um Vorurteile abzubauen, den Zugang zu Behandlungsangeboten zu erleichtern und gegenseitige Unterstützung zu stärken“, so die Klinik.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 28 Prozent der Erwachsenen an einer psychischen Erkrankung. Jedoch nur rund 19 Prozent davon suchen Hilfe. Elisa Merkenschlager, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Klinik, wird in ihrem Vortrag darauf eingehen, wie Psychotherapie bei vielen psychischen Störungen hilfreich sein kann, insbesondere die Mentalisierungsbasierte Therapie (MBT), die darauf abzielt, die Fähigkeit zu stärken, über eigene Gefühle, Gedanken und Wünsche sowie das Erleben anderer nachzudenken. Diese Fähigkeit, auch als „emotionale Muskeln“ beschrieben, ist wichtig für gute Selbstfürsorge und gesunde Beziehungen. Der Vortrag geht auf das Konzept der Mentalisierung ein und stellt spezifische Behandlungsangebote der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm vor. „Wir tragen zu einer besseren Gesundheitsversorgung bei, weil wir unsere Patientinnen und Patienten mit unserem vielseitigen, sich stets weiterentwickelnden und wissenschaftlich fundierten Therapieangebot der Klink für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in ihren individuellen Bedürfnissen und Problemlagen unterstützen.“

RKU - Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm gGmbH
Oberer Eselsberg 45, Ulm

RKU - Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm gGmbH Oberer Eselsberg 45, Ulm

Universitätsklinikum Ulm / H.Grandel

„Wenn es im Knie zwickt: Knorpel, Meniskus und Co“ und „Mobilität wiederherstellen: Moderne Endoprothetik an Hüfte und Knie“

Die Orthopädische Universitätsklinik am RKU deckt den gesamten Bereich der konservativen und operativen Orthopädie ab, einschließlich der speziellen orthopädischen Schmerztherapie sowie der Akutbehandlung und Langzeitbetreuung querschnittgelähmter Patientinnen und Patienten.

In seinem Vortrag „Wenn es im Knie zwickt“ stellt Prof. Dr. Thomas Kappe, Leitender Oberarzt der Klinik, das moderne Behandlungsangebot vor. Denn das Kniegelenk verursacht bei Menschen aller Altersgruppen häufig Probleme, oft durch traumatische Schäden oder Verschleiß, besonders an den Menisken und dem Knorpel. Während früher häufig Teilentfernungen des Meniskus durchgeführt wurden, führt heute die nicht-operative Therapie des Meniskusrisses meist zu anhaltender Beschwerdelinderung. Bei einer erforderlichen Operation wird der Meniskus möglichst erhalten. Knorpelschäden können mit fortschrittlichen Therapien behandelt werden, wobei die Knorpeltransplantation bei größeren Schäden als Goldstandard gilt. Häufig sind jedoch auch Gelenkstabilität und Ausrichtung entscheidend, um die optimale Therapie für jedes Knie zu finden.

Doch auch wenn eine operative Therapie nicht umgänglich ist, sind die Patientinnen und Patienten in der orthopädischen Klinik gut aufgehoben: Gesunde Gelenke sind entscheidend für die Lebensqualität. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen beeinträchtigen die Mobilität und Selbständigkeit. Etwa die Hälfte der über 60-Jährigen zeigt erste Zeichen von Arthrose, 10 Prozent in fortgeschrittener Form. Bei jedem zweiten Betroffenen ist die Ursache eine Fehlstellung oder unfallbedingte Vorschäden. Durch konservative und gelenkerhaltende Maßnahmen kann der Verschleiß verzögert und die Gelenkfunktion lange erhalten werden. Künstliche Gelenke werden dann eingesetzt, wenn der Verschleiß so fortgeschritten ist, dass ein Erhalt nicht mehr möglich ist. Für optimale Ergebnisse sollten Patientinnen und Patienten ein zertifiziertes Endoprothesenzentrum (EPZ) aufsuchen, wie das EPZmax am RKU, das nach höchsten Standards arbeitet und moderne, minimal-invasive Verfahren sowie Fast-track-Konzepte verwendet. Die möglichst knochen- und weichteilschonende Operations-
verfahren erklärt Dr. Tobias Freitag, Geschäftsführender Oberarzt der Klinik, in seinem Vortrag „Mobilität wiederherstellen.“

„Herzgesundheit – Was tun, um den Herzinfarkt zu vermeiden?“

Ein Herzinfarkt ist ein dramatisches Ereignis. Obwohl sich in den letzten Jahren die Behandlungsmöglichkeiten deutlich gebessert haben, verläuft er häufig tödlich oder lässt zumindest einen großen gesundheitlichen Schaden zurück, der die Lebensqualität stark einschränkt. Dabei kann man das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, deutlich reduzieren. Hierauf legt der Vortrag des Universitären Herzzentrums Ulm den Fokus: Wodurch wird das individuelle Herzinfarktrisiko bestimmt? Welche medizinischen Maßnahmen sollte man frühzeitig ergreifen? Was kann ich selbst tun? Diese und weitere Fragen beantwortet Prof. Dr. Dominik Buckert, Stellvertretender Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin II mit den Schwerpunkten Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Internistische Intensivmedizin, Sport- und Rehabilitationsmedizin. „Wir nehmen an der vitawell teil, weil Aufklärung über Herzkreislauferkrankungen eine unserer wesentlichen Aufgaben ist“, betont er.

Der Vortrag steht im Einklang mit den Aufgaben und Zielen der nationalen Herz-Allianz, gebildet von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und dem Gesundheitsministerium: Da die Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern inakzeptabel hoch ist, bedarf es größtmöglicher Anstrengung, um Prävention und Gesundheitsvorsorge zu stärken. Das Universitäre Herzzentrum Ulm sieht sich nicht nur in der Rolle des Erbringers medizinischer Spitzenleistung, sondern auch als aktiver Gestalter und Koordinator der Gesundheitsfürsorge der Region. „Wir machen Gesundheitsversorgung besser, indem wir Patientinnen und Patienten mit Herzkreislauferkrankungen ganzheitlich betreuen – von der Prävention bis zum Herzersatz.“

Rettungshubschrauber landet zum ersten Mal auf dem Dach der neuen Chirurgie.

Rettungshubschrauber landet zum ersten Mal auf dem Dach der neuen Chirurgie.

Universitätsklinikum Ulm / H.Grandel

„Moderne Versorgung von Knochenbrüchen im Alter – Das Ulmer Modell“

Die Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie versorgt Verletzungen und deren Folgen auf höchstem Niveau und verfügt über ein breites operatives Spektrum. Dies umfasst sowohl die ambulante als auch die stationäre Versorgung von Verletzungen der Extremitäten und Gelenke, der Wirbelsäule, des Beckens, der Hand sowie der Weichteile aber auch aller Folgezustände von Verletzungen. In Kooperation mit der Agaplesion Bethesda Klinik Ulm ist das Zentrum für Alterstraumatologie entstanden, das 2019 erstmalig von der DGU – Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifiziert wurde, um insbesondere Patientinnen und Patienten, die älter als 70 Jahre alt sind, bestmöglich versorgen zu können.

„Wir nehmen an der vitawell teil, weil wir als eine der größten alterstraumatologischen Abteilungen Deutschlands fest mit der Region verwurzelt sind.“

In ihrem Vortrag gehen Dr. Carlos Pankratz, Facharzt der Klinik, und Prof. Dr. Michael Denkinger, Ärztlicher Direktor der Agaplesion Bethesda Klinik Ulm und Leiter am Institut für Geriatrische Forschung am UKU, auf die besonderen Schwerpunkte bei der Versorgung älterer Menschen ein.

Denn die demografische Entwicklung führt zu steigenden Frakturzahlen bei älteren Menschen, für die körperliche Aktivität und Selbstständigkeit wichtig bleiben. Ältere Menschen haben jedoch spezifische körperliche, psychologische und soziale Bedürfnisse, die bei der Behandlung von Knochenbrüchen berücksichtigt werden müssen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Altersmedizin und Chirurgie im Rahmen eines orthogeriatrischen Co-Managements hat sich als besonders effektiv erwiesen. Der Vortrag beleuchtet moderne operative Behandlungsmethoden, wie minimalinvasive und navigierte Verfahren, und zeigt, wie geriatrische Patientinnen und Patienten von der Zusammenarbeit profitieren.

„Wir machen Gesundheitsversorgung besser, indem wir bei der Versorgung älterer Menschen neben modernsten Operationsverfahren auf einen ganzheitlichen Ansatz setzen und damit medizinische, psychologische, sportwissenschaftliche sowie soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigen.“

„Mit Healthy Habits zu mehr Energie, Gesundheit und Zufriedenheit“

Leistung, Prävention und Prehabilitation sind die Schwerpunkte der Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin Ulm am UKU. Neben sportmedizinischen Untersuchungen, Check-ups, Trainingsberatung, Vorsorgeuntersuchungen und Diagnostik, können hier auch therapeutische Angebote wie Manuelle Therapie, Faszientraining oder verschiedene Gruppentherapien wahrgenommen werden.

„Wir nehmen an der vitawell teil, weil wir damit den Transfer von der Wissenschaft zu den Menschen, die sich tagtäglich um ihre Gesundheit kümmern (wollen), ermöglichen.“ In ihrem Vortrag geben Sportwissenschaftlerin Dr. Susanne Kobel und Medienpädagogin Dr. Olivia Wartha Anregungen zu mehr Wohlbefinden durch gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung, ein gutes Selbstwertgefühl, weniger Stress oder mehr Zeit für das, was uns wirklich wichtig ist. Mit kleinen Gewohnheiten, sogenannten Healthy Habits, kann mit wenig Aufwand viel bewirkt und Vorsätze wirklich langfristig umgesetzt werden. Besonders im Berufs- und Familienalltag können diese kleinen, bewusst gewählten Healthy Habits ein guter Weg aus dem Stress, hin zu einer individuell passenden Erschöpfungsprophylaxe und mehr Lebensfreude sein. In diesem Vortrag werden viele gleich umsetzbare Ideen und Beispiele für Healthy Habits aus verschiedenen Lebensbereichen vorgestellt, die wissenschaftlich erwiesen das eigene Leben nachhaltig verbessern können. Es werden Anleitungen vorgestellt, wie man neue Gewohnheiten entstehen lassen und alte, unliebsame Gewohnheiten ersetzen kann, wie man sie so anpassen kann, dass sie ins eigene Leben passen und wie man langfristig dranbleibt.

„Wir machen Gesundheitsversorgung besser, indem wir durch das praktische Anleiten zu Verhaltensänderungen jedem die Möglichkeit geben, sich etwas gesünder zu verhalten.“

Das Universitätsklinikum Ulm leistet einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung zukünftiger Fachkräfte in der Region.

Das Universitätsklinikum Ulm leistet einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung zukünftiger Fachkräfte in der Region.

Universitätsklinikum Ulm

„Lebensstilmedizin in der Onkologie“

Ziel der Integrativen Medizin ist es, Patientinnen und Patienten ganzheitlich unter Einbezug der Naturkräfte wie auch der spirituellen Dimension zu behandeln – wissenschaftlich begleitet und evidenzbasiert. Ein Ansatz, der verhaltensbasierte Interventionen zur Vorbeugung, Behandlung und Bewältigung chronischer Erkrankungen nutzt. „Wir nehmen an der vitawell teil, um Patientinnen und Patienten dafür ein Forum zu bieten.“ In seinem Vortrag widmet sich Prof. Dr. Klaus Kramer, Leitung des Fachbereichs Integrative Medizin am UKU, den sechs Säulen der Lebensstilmedizin: 1.) Liebe & Partnerschaft, 2.) Stress & Resilienz, 3.) Schlaf & Erholung, 4.) Ernährung & planetary health, 5.) Körperliche Bewegung & Wärme, 6.) Umwelt & Gesundheit. „Wir können an unserem Lebensstil gesunden und erkranken.“

„Wechseljahre – aushalten oder behandeln?“

Manche Frauen bemerken die Wechseljahre kaum, die meisten haben ein paar Beschwerden und einige Frauen leiden mit starker Einschränkung der Lebensqualität. Die häufigsten Beschwerden sind unregelmäßige Menstruationsblutungen, Hitzewallungen, sogenannte „Flash-Symptomatik“ und Schlafstörungen, die meist durch die Hitzewallungen hervorgerufen werden. Manche Frauen leiden unter Gelenkschmerzen oder unspezifischen Beschwerden, sie fühlen sich „anders“ als früher. Die Ursache sind niedrige Östradiolspiegel im Blut, die einen Einfluss auf den gesamten Körper haben. Langfristig kommt es auch zu einem Verlust der Knochendichte, sodass Knochenbrüche häufiger auftreten können. Die Kenntnisse über die Zeit der Wechseljahre ist mittlerweile sehr gut, so dass individualisierte Therapieoptionen zur Verfügung stehen.

„Wir nehmen an der vitawell teil, weil uns die Frauengesundheit in allen Lebensphasen wichtig ist.“ Darüber informiert Prof. Dr. Katharina Hancke, Leiterin des Kinderwunsch- und Hormonzentrums UniFee an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am UKU. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Beschwerden und die möglichen Therapieoptionen der Wechseljahresbeschwerden: „Wir machen Gesundheitsversorgung besser, indem über die möglichen Optionen bei Wechseljahresbeschwerden informieren.“

„Neurochirurgie“

Die Neurochirurgische Klinik verfügt mit ihren beiden Standorten in Ulm und Günzburg über ein breites chirurgisches Spektrum. Neben intensiver experimenteller Grundlagenforschung beteiligt sie sich an der Durchführung klinischer Studien zur Entwicklung neuer Therapien. Mit den Vorträgen „Innovationen in der Neurochirurgie“ und „Forschungsergebnisse zur Lebensqualität bei der Behandlung von Hirntumoren“ geben die beiden Mediziner Prof. Dr. Jan Coburger und Dr. Andreas Pfnür Einblicke in die neuesten Entwicklungen der Neurochirurgie.

Das Universitätsklinikum als Arbeitgeber – ein sicherer Job

Durch den medizinischen Fortschritt und den wachsenden Bedarf an Gesundheitsversorgung entstehen kontinuierlich neue Berufsfelder und Karrieremöglichkeiten in der Universitätsmedizin. Die enge Verbindung von Forschung, Lehre und Patientenversorgung bietet vielen Talenten krisensichere Arbeitsplätze mit langfristigen Perspektiven und vielfältigen Weiterbildungsangeboten. Das Universitätsklinikum Ulm ist somit auch einer der größten und zukunftssichersten Arbeitgeber der Region, mit tausenden Beschäftigten aus unterschiedlichsten Berufsgruppen. Moderne Forschungstechniken, interdisziplinäre Behandlungsansätze und eine praxisnahe Nachwuchsförderung tragen maßgeblich zur exzellenten Gesundheitsversorgung bei. Dafür werden stets neue, motivierte Fachkräfte gesucht: Alle aktuellen Stellenangebote sind online zu finden unter:
www.uniklinik-ulm.de

Infostände und persönliche Beratung

Neben den spannenden Vorträgen erwarten Sie Infostände des Universitätsklinikums Ulm und des RKU. Hier können Sie sich direkt mit unseren Spezialistinnen und Spezialisten austauschen, individuelle Fragen stellen und sich zu innovativen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten beraten lassen.