Obersontheim Zwei Eigentore zu Beginn

Dicht gedrängt stehen die Zuschauer am Ostermontag am Spielfeldrand in Obersontheim. Ihr Team (weiß) holt die drei Punkte.
Dicht gedrängt stehen die Zuschauer am Ostermontag am Spielfeldrand in Obersontheim. Ihr Team (weiß) holt die drei Punkte. © Foto: Achim Köpf
HAS 29.03.2016
In einem umkämpften Derby behält Obersontheim mit Mühe die Oberhand. Braunsbachs Torwart Marvin Schmidt zeigt mehrere tolle Paraden.

Auf beiden Seiten fehlte einige Akteure, was sich jedoch nicht nachteilig auf die Partie auswirken sollte. Schon in der 3. Minute ging Obersontheim nach einer Freistoßflanke von Oliver Schwerin mit 1:0 in Führung. Simon Mitsch war der Unglücksrabe, der den Ball ins eigene Tor abfälschte. Die Führung währte nur bis zur 25. Minute, weil Denis Welz Obersontheims Keeper Sprügel in einer unverfänglichen Situation mit einem Eigentor überraschte.

Nachdem Pablo Wild für die Platzherren eine gute Möglichkeit gegen Braunsbachs Keeper Schmidt liegen ließ, zeigte kurz darauf Nico Otterbach, wie es geht. Herrlich freigespielt erhöhte er allein vor Schmidt auf 2:1. Doch Braunsbach war vor der Pause um eine Antwort nicht verlegen. Andreas Probst konnte mit einem abgefälschten Schuss aus 30 Metern zum 2:2 Halbzeitstand egalisieren.

Den Auftakt zur zweiten Hälfte machte ein Lattenknaller von Marco Wengert, der eine Angriffsserie Obersontheimer Angriffe einläutete. Es dauerte aber bis 65. Minute, ehe Niko Wild für die Platzherren mit einem Sonntagsschuss aus 25 Metern die 3:2-Führung erzielte. Nun folgten weitere Kontermöglichkeiten für die Heimelf gegen alles riskierende Braunsbacher. Die dickste vergaben Nico Otterbach und Marco Wengert, die zu zweit auf Torhüter Schmidt zuliefen, ihn aber nicht überwinden konnte. Mit mehreren tollen Paraden hielt Schmidt sein Team im Spiel und avancierte zum besten Spieler seiner Mannschaft. Dies hätte sich fast ausgezahlt, weil Benni Neu in der Schlussphase für Braunsbach die große Ausgleichschance hatte, aber sein Schuss streifte nur das Außennetz. Wenige Minute vor dem Ende machte Nico Otterbach den Deckel drauf, der, nachdem Tim Otterbach wiederum an Schmitt gescheitert war, zum umjubelten 4:2-Endstand abstaubte.