Schörzingen Großeinsatz bei Wohnungsbrand in Schörzingen

70 Feuerwehrleute bekämpften einen Wohnhausbrand in Schörzingen. Die Bewohner des Gebäudes konnten sich selbst in Sicherheit bringen.
70 Feuerwehrleute bekämpften einen Wohnhausbrand in Schörzingen. Die Bewohner des Gebäudes konnten sich selbst in Sicherheit bringen. © Foto: Pascal Tonnemacher
Schörzingen / Pascal Tonnemacher 06.12.2018
Über 70 Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren waren in der Nacht zum Donnerstag bei einem Brand in Schörzingen im Einsatz.

Bei einem Brand in Schörzingen waren in der Nacht auf Donnerstag über 70 Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehrabteilungen im Einsatz. Die Bewohner des Hauses sind nach ersten Angaben unverletzt.

Der Brand in der Hauptstraße war von außen nicht sichtbar und der vierte Stock, wo das Feuer entstand und auf das Dach übergriff, völlig verraucht, berichtete Einsatzleiter Armin Müller, Kommandant der Schömberger Feuerwehr. Auch Kreisbrandmeister Stefan Hermann war vor Ort.

Drei Löschtrupps gingen unter Atemschutz in die Wohnung, ein weiterer über die Scheune. Dort löschten die Feuerwehrleute den Brand im Zimmer und an der Dachkonstruktion.

Zuerst sei unklar gewesen, wo genau es brennt und eine enge Wendeltreppe bereitete kurzzeitig Probleme, sagte Einsatzleiter Müller. Doch trotz der schwierigen Umstände hatten die Einsatzkräfte den Brand schnell unter Kontrolle. Die Ursache ist bislang unklar, die Polizei ermittelt.

Neben der gesamten Schömberger und Schörzinger Abteilung waren die Feuerwehrkollegen aus Dotternhausen sowie aus Balingen mit der Drehleiter und der Atemschutzreserve hinzugerufen worden.

Die Führungsgruppe Oberes Schlichemtal, eine ortsübergreifende Einsatzleiteinheit, war auch im Einsatz.

Ortsvorsteherin Birgit Kienzler sowie Schömbergs Bürgermeister Karl-Josef Sprenger verschafften sich bei den Verantwortlichen noch in der Nacht vor Ort einen Überblick über den Brand.

Alle fünf Bewohner des Hauses, in dem sich auch die Gaststätte „St.-Joseph-Stube“ befindet, konnten sich selbst in Sicherheit bringen.

Premiere feierte der Atemschutzsammelplatz der Schömberger Feuerwehr, mit dem die Verantwortlichen laut Müller einen besseren Überblick haben und den Atemschutz besser logistisch organisieren können. „Er hat sich heute gut bewährt“, sagte Müller.

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