100 Einrichtungen beteiligt Videospiele in Pflegeheimen sollen Gesundheit fördern

Eine Pflegeheimbewohnerin steuert in einem therapeutischen Videospiel aus dem Rollstuhl heraus ihren Avatar durch Armbewegungen. Foto: Markus Scholz
Eine Pflegeheimbewohnerin steuert in einem therapeutischen Videospiel aus dem Rollstuhl heraus ihren Avatar durch Armbewegungen. Foto: Markus Scholz © Foto: Markus Scholz
Kiel / DPA 21.11.2018

Pflegebedürftige Menschen sollen mit speziell dafür entwickelten Videospielen ihr Gedächtnis und ihre Beweglichkeit trainieren.

Das ist die Grundidee eines Pilotprojektes, das Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) als Schirmherr in Kiel in einem Pflegeheim mit vorstellte.

Dieses Präventionsangebot könne zur Gesundheitsförderung beitragen, sagte Garg. In einer ersten Pilotphase wurden bereits zwei Jahre lang die gesundheitlichen Aspekte des Videospielens mit der Spielekonsole MemoreBox für Senioren in Einrichtungen in Berlin und Hamburg getestet. In der jetzt begonnenen zweiten Pilotphase werden sich bundesweit 100 Pflegeeinrichtungen beteiligen - unter wissenschaftlicher Begleitung der Humboldt-Universität in Berlin.

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