Russlands Raumfahrtagentur Roskosmos entwickelt für diese zweite ExoMars-Mission eine Landeplattform und zwei der neun Instrumente, die der von der Esa gebaute Mars-Rover mit sich führen wird. Er hat den Namen „Rosalind Franklin“ erhalten und soll auf dem Mars von 2021 an nach Spuren vergangenen und vielleicht jetzigen Lebens suchen.

„Die Europäer versuchen, sich an den Zeitplan zu halten“, zitiert Tass den Leiter des Esa-Büros in Moskau, René Pischel. „Ich kann sagen, dass beide Seiten alles unternehmen, damit alles rechtzeitig vorbereitet und getestet ist.“

Das ist auch notwendig, wenn die Mission ExoMars im Jahr 2020 tatsächlich zum Mars fliegen will. Denn wenn solche Zeitfenster verpasst werden, muss die Esa zwei Jahre warten, bis der Mars für einen Flug wieder in der richtigen Position zur Erde steht.

Die Landplattform soll den Rover zur Marsoberfläche hinunterbringen und dann, wenn der Rover sie verlassen hat, weiter Daten sammeln, sowohl von der Oberfläche als auch von der Atmosphäre. Auf seine Bahn zum Mars gebracht werden soll der Rover einer russischen Proton-Rakete. Die Landung ist für März 2021 geplant.