Nach einem intensiven Verhandlungsauftakt gehen die Tarifgespräche für die Beschäftigten in den kommunalen Sozial- und Erziehungsberufen an diesem Dienstag weiter. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Teilnehmerkreisen erfuhr, lagen die Positionen am ersten Verhandlungstag noch sehr weit auseinander.
Die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund dbb verhandeln seit Wochenbeginn in Potsdam mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände VKA über bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen für rund 330 000 Beschäftigte.
Ziel der Gewerkschaften ist es, für die kommunalen Kita-Erziehungskräfte und andere Beschäftigte in sozialen Berufen eine deutliche Verbesserung zu erzielen - insbesondere mit Blick auf ihre Eingruppierung und die tägliche Arbeitslast. Bis einschließlich Mittwoch wollen beide Seiten miteinander beraten. Am Dienstagnachmittag (17 Uhr) soll der Verhandlungsort aus logistischen Gründen von Potsdam nach Berlin verlegt werden.
Die letzte Verhandlungsrunde war am 22. März ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Seitdem kam es in weiten Teilen Deutschlands immer wieder zu Warnstreiks. Die Gewerkschaft Verdi hatte am Montag zum Auftakt mit einer „massiven Ausweitung der Streiks“ gedroht, sofern keine Einigung gelingen sollte.