Dann könnte nach zwei gescheiterten Runden im Februar und März doch noch eine Tarifeinigung zwischen der Gewerkschaft Verdi, dem Beamtenbund dbb und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) gelingen. Ziel der Gewerkschaften ist es, für rund 330.000 kommunale Kita-Erziehungskräfte und andere Beschäftigte in sozialen Berufen bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen zu erreichen - insbesondere mit Blick auf die Eingruppierung und die tägliche Arbeitslast.
Nach zwei intensiven Verhandlungstagen sei noch „kein Durchbruch in Sicht“, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi am Dienstagnachmittag der Deutschen Presse-Agentur. Die seit Montag anhaltenden Beratungen mit der VKA bezeichnete er als „zäh“.
Am Montag und Dienstag berieten die Verhandlungspartner in Potsdam, am Dienstagnachmittag wurde der Verhandlungsort aus logistischen Gründen nach Berlin verlegt. Die Beratungen liefen dort nach Verdi-Angaben weiter.
Die letzten Gespräche waren am 22. März ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Seitdem kam es in weiten Teilen Deutschlands immer wieder zu Warnstreiks. Die Gewerkschaft Verdi hatte zum Auftakt der nun voraussichtlich letzten Gesprächsrunde mit einer „massiven Ausweitung der Streiks“ gedroht, sofern keine Einigung gelingen sollte.