Zahlen & Fakten

SWP 14.11.2014

RWE weiter in der Krise

Der Energiekonzern RWE (Essen) kämpft mit Problemen. In den ersten neun Monaten sackte das betriebliche Ergebnis um 31 Prozent auf 2,9 Mrd. EUR ab. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen ging um 22 Prozent auf 4,7 Mrd. EUR zurück. RWE muss weiter um den Verkauf seiner Öl- und Gastochter Dea bangen.

Hermle mit Umsatzplus

Der Maschinenbauer Hermle profitiert von einer stärkeren Nachfrage in Deutschland. Wie der Werkzeugmaschinenhersteller in Gosheim mitteilte, stieg der Umsatz in den ersten drei Quartalen um 12,5 Prozent auf 232 Mio. EUR. Die Inlandserlöse legten auf rund 102 Mio. EUR zu.

Gewinn eingebrochen

Das Medienunternehmen Bertelsmann (Gütersloh) hat seinen Umsatz in den ersten neun Monaten gesteigert. Dem Plus bei den Erlösen von 4,3 Prozent auf rund 11,8 Mrd. EUR steht allerdings ein Minus unter dem Strich gegenüber. Der Gewinn brach um mehr als die Hälfte auf 285 Mio. EUR ein.

Merck ist optimistisch

Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck legt die Latte bei der Umsatzprognose höher. Im Zeitraum Juli bis Ende September stiegen die Erlöse um 9,3 Prozent auf 2,9 Mrd.EUR. Nach dem Wachstum erwartet der Konzern nun Umsatzerlöse von 11 bis 11,2 Mrd. EUR.

Verluste eingedämmt

Die Reederei Hapag-Lloyd (Hamburg) hat im dritten Quartal 2014 ihre Verluste etwas eingedämmt. Von Juli bis September erreichte sie einen operativen Gewinn von 33 Mio. EUR. Für die ersten neun Monate bleibt damit ein operativer Verlust von 41 Mio. EUR, bei einem Umsatz von 4,9 Mrd. EUR. Der Konzernverlust liegt bei 224 Mio.EUR.

Manz im Minus

Probleme im Solargeschäft haben den Maschinenbauer Manz (Reutlingen) im dritten Quartal wieder in die roten Zahlen gedrückt. Das Minus im dritten Quartal sorgte auch für einen Verlust in den ersten neun Monaten in Höhe von 840 000 EUR nach einem Gewinn von 380 000 EUR im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um 18 Prozent auf 251 Mio. EUR.

Wieder schwarze Zahlen

Der Stahlhersteller Salzgitter arbeitet sich weiter aus seiner Krise. Erstmals seit Ende 2011 schrieb der Konzern im dritten Quartal mit 3,8 Mio. EUR wieder schwarzen Zahlen - nach 67 Mio. EUR Minus 2013. Vor Steuern verdiente Salzgitter 9,7 Mio. EUR. Der Umsatz ging um 2 Prozent auf 2,26 Mrd. EUR zurück.