ZAHLEN & FAKTEN

SWP 17.08.2012

Gegen Angriffe versichert

Der Stahlkonzern Thyssen Krupp will sich als erstes deutsches Großunternehmen gegen Angriffe aus dem Internet versichern. Der Konzern wolle Produktionsausfälle von bis zu 50 Mio. EUR abdecken, berichtete die "Financial Times Deutschland". Auch der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS soll interessiert sein. Schätzungen zufolge richten Attacken aus dem Internet weltweit jedes Jahr Schäden zwischen 20 und 100 Mrd. Dollar an.

Streit um Tennet gelöst

Deutschland und die Niederlande haben sich im Streit um den Stromnetzbetreiber Tennet geeinigt. Das niederländische Staatsunternehmen darf für notwendige Milliardeninvestitionen in Deutschland private Investoren beteiligen, teilten die Wirtschaftsminister beider Länder gestern mit. Der Weg für die Offshore-Windenergie sei damit frei.

Getreide ist sehr teuer

Die Getreidepreise in Deutschland sind zur Erntezeit so hoch wie nie in den vergangenen 25 Jahren. Brotgetreide ist 25 bis 35 Prozent teurer als noch vor zwölf Monaten.

Mehr Fernseher verkauft

Die Großereignisse Fußball-EM und Olympia haben den Umsatz mit Fernsehgeräten in Deutschland im ersten Halbjahr 2012 um 13,8 Prozent auf 3,1 Mrd. EUR steigen lassen. Der Trend zu hochwertigen und großen Bildschirmen hielt dabei an.

Halbierter Umsatz

Die tiefe Krise der Sonnenenergiebranche hält den Solarzellenhersteller Sunways fest im Griff. Im ersten Quartal halbierte sich der Umsatz auf 10,4 Mio. EUR, zugleich verdoppelte sich der Verlust fast auf 6,8 Mio. EUR.

Wechsel bei Microsoft

Microsoft holt sich erneut einen Deutschland-Chef von der Telekom. Der bisherige Marketing-Chef von Telekom, Christian Illek, wechselt zu dem weltgrößten Software-Konzern. Microsofts bisheriger Deutschlandchef Ralph Haupter übernahm die Führung des China-Geschäfts.

Zurich atmet auf

Gut ein Jahr nach erheblichen Kosten durch Katastrophen wie dem Tsunami in Japan hat der Versicherungskonzern Zurich seinen Gewinn um 13 Prozent auf 2,2 Mrd. Dollar gesteigert.

Unveränderte Inflation

Die Inflation im Euroraum blieb im Juli unverändert bei 2,4 Prozent. Damit ist die jährliche Teuerungsrate seit Mai unverändert.

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