ZAHLEN & FAKTEN

SWP 25.05.2012

Bosch stellt ein

Der Technologiekonzern und weltgrößte Autozulieferer Bosch will in diesem Jahr in Deutschland 2000 zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Ende des Jahres sollen bei dem Konzern somit 121 000 Menschen im Inland beschäftigt sein. Das kündigte , sagte Personalchef Christoph Kübel an.

Strafe für BMW

Der Münchner Autobauer BMW soll in der Schweiz umgerechnet fast 130 Mio. EUR Strafe zahlen. Der Konzern habe verhindert, dass Schweizer etwa im benachbarten Deutschland angesichts des starken Frankens günstiger an die teuren Fahrzeuge kommen als in ihrer Heimat.

Warentester im Minus

Die weltweite Finanzkrise wirkt sich auch auf den Verbraucherschutz in Deutschland aus. Die Stiftung Warentest rechnet in diesem Jahr mit einer Finanzierungslücke von 1,3 Mio. EUR. Grund seien die geringen Zinserlöse aus dem Stiftungskapital. Einnahmen durch Werbeanzeigen sind per Satzung untersagt.

Hornbach legt zu

Die Baumarkt-Gruppe Hornbach aus dem pfälzischen Neustadt rechnet weiter mit guten Geschäften. Der Umsatz stieg 2011 um 6,2 Prozent auf 3,2 Mrd. EUR. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen verbesserte sich um 6,3 Prozent auf 169 Mio. EUR. Hornbach betreibt derzeit 135 Baumärkte in neun europäischen Ländern.

Sozialplan bei Osram

Die Siemens-Tochter Osram (München) will den angekündigten massiven Stellenabbau in Deutschland ohne betriebsbedingte Kündigungen schaffen. Mit dem Betriebsrat verständigte sich das Unternehmen auf einen Rahmensozialplan. Bis 2015 sollen keine Werke geschlossen werden.

Shell bleibt hart

Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell gibt sich im Übernahmekampf um den Konkurrenten Cove Energy nicht geschlagen: Shell hat die Frist für sein Übernahmeangebot für das britische Unternehmen bis zum 13. Juni verlängert. Der thailändische Ölkonzern PTT bietet für Cove Energy umgerechnet 1,2 Mrd. EUR und damit deutlich mehr als Shell.

Telekom sucht Lösung

Die Telekom wird ihre Mobilfunktochter in den USA aller Voraussicht nach nicht komplett abstoßen. "Wir suchen eine langfristige Lösung für unser US-Geschäft, um die Erträge zu verbessern. Ein vollständiger Verkauf wie an AT&T ist eher unwahrscheinlich", sagte Telekom-Chef René Obermann.