ZAHLEN & FAKTEN

SWP 17.05.2013

Südzucker pessimistischer

Europas größter Zuckerkonzern Südzucker (Mannheim) rechnet nach einem Rekordjahr wegen niedriger Zuckerpreise mit sinkendem Gewinn. Im Februar abgelaufenen Geschäftsjahr 2012/13 war der Gewinn unter dem Strich um 58 Prozent auf 593 Mio. EUR gestiegen.

BayernLB mit Gewinn

Die BayernLB (München) verbuchte im ersten Quartal einen Gewinn von 156 Mio. EUR vor Steuern und damit fast dreimal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Mit der Rückzahlung der Milliardenhilfen an den Freistaat Bayern kommt die Bank gut voran. Bis 2019 muss sie auf Druck der EU-Kommission 5 Mrd. EUR an den Freistaat Bayern zurückzahlen, der sie vor vier Jahren vor der Pleite gerettet hat.

Alno rentabler

Der Küchenmöbelhersteller Alno (Pfullendorf) ist rentabler ins neue Jahr gestartet. Seinen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) erhöhte das Unternehmen im ersten Quartal um 93 Prozent auf minus 100 000 EUR. Der Umsatz sank dagegen um 15,3 Prozent auf 100 Mio. EUR.

Ursula Piëch kontrolliert

Die Familie Piëch baut ihren Einfluss im Volkswagen-Konzern weiter aus. Die Ehefrau von VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch, Ursula Piëch, sitzt künftig auch bei der Nobelmarke Audi im Aufsichtsrat.

Frisches Geld

Der Reiseveranstalter Thomas Cook will sich auf seinem Sanierungskurs mit frischem Kapital und neuen Krediten erneut finanziell Luft verschaffen. Das Finanzierungspaket beläuft sich auf insgesamt 1,6 Mrd. britische Pfund (1,9 Mrd. EUR).

RTL erfolgreich

Die RTL Group bleibt auf Wachstumskurs und steigerte im 1. Quartal ihren Umsatz um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1,3 Mrd. EUR. Europas größter Werbefernsehsender profitiert von höheren Umsätzen in Deutschland und dem Verkauf der Rechte an der Handball-Weltmeisterschaft durch die Vermarktungstochter Ufa Sports.

Kritik an Telekom

Die Volumendrosselung bei Festnetz-Flatrates hat für Krach auf der Telekom-Hauptversammlung gesorgt. Aktionäre bemängelten das Vorgehen des Konzerns. Telekom-Chef René Obermann hielt dagegen: "Für alle schneller, für wenige teurer - das ist gerecht." Kritiker glauben jedoch, damit würden die Kunden "in die Arme der günstigeren Kabelanbieter getrieben". Obermann, der das Unternehmen verlassen wird, zog auf seiner letzten Hauptversammlung eine positive Bilanz seiner Amtszeit.