ZAHLEN & FAKTEN

SWP 07.01.2012

Kodak-Kurs sackt ab

Die Aussichten des angeschlagenen Fotopioniers Kodak sind düster. Nachdem das Management bereits gewarnt hatte, dass das Geld ausgehen könnte, kommen nun erneut Insolvenzgerüchte auf. Das Traditionsunternehmen bereite einen Antrag auf Gläubigerschutz vor, berichtete das "Wall Street Journal". Die Aktie fiel in New York daraufhin weiter auf nur noch 42 Cent.

Abbau von 10 000 Stellen

Bei der größtenteils verstaatlichten britischen Großbank Royal Bank of Scotland (RBS) stehen einem Bericht der "Financial Times" zufolge weitere 10 000 Stellen auf der Kippe. Die Bank stehe kurz davor, das Investmentbanking radikal zu stutzen. Das Geschäftsvolumen solle nahezu halbiert werden. Zuletzt arbeiteten in dem Bereich rund 19 000 Menschen.

Hohe Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote in der Eurozone verharrt auf ihrem Höchststand: Im November betrug sie 10,3 Prozent. Damit liegt die Quote den siebten Monat in Folge bei mindestens zehn Prozent. Besonders hart ist Spanien mit einer Arbeitslosenquote von 22,9 Prozent betroffen.

Praktiker-Umsatz sinkt

Der Abwärtstrend bei der angeschlagenen Baumarktkette Praktiker hält an. Der Umsatz ging 2011 um fast 8 Prozent auf knapp 3,2 Mrd. EUR zurück. Angaben zum Ergebnis machte die zweitgrößte Baumarktkette in Deutschland, die ihren Sitz im saarländischen Kirkel hat, nicht.

Weniger Passagiere

Die Unruhen in Tunesien und Ägypten sowie die Luftverkehrsabgabe haben dem Bodensee-Airport in Friedrichshafen niedrigere Fluggastzahlen beschert. Mit 570 000 Passagieren nutzten im Jahr 2011 rund 4 Prozent weniger Menschen den Flughafen als im Jahr davor.

Dicke Samsung-Gewinne

Der Erfolg seiner Galaxy-Smartphones beschert Samsung dicke Gewinne: Im vierten Quartal werde der Gewinn vor Steuern und Abschreibungen voraussichtlich um 73 Prozent auf 5,2 Billionen Won (3,52 Mrd. EUR) steigen. Der Umsatz werde im Vergleich zum Vorquartal um 12 Prozent auf 31,6 Mrd. EUR klettern, teilte Samsung mit.

Alcoa drosselt Produktion

Der US-Aluminiumriese Alcoa (Pittsburgh) drosselt seine Produktion. Durch die Schließung eines Werks in Tennessee und Kürzungen an anderen Standorten sinkt die Kapazität in der Aluschmelze um 12 Prozent.ALCOA, INC.]