Zahl der Betriebe und der Mitarbeiter steigt

SWP 30.08.2013

Blick ins Land Baden-Württemberg hat seit 2006 einen Entgelt- und Auszubildenden-Tarifvertrag im Friseurhandwerk. Er besitzt Allgemeinverbindlichkeit. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen demnach bei einer 37-Stunden-Woche nicht weniger als 1284,50 Euro im Monat verdienen. Mit steigender Qualifikation erhöht sich auch das Mindesteinkommen. Das neue bundesweite Mindestentgelt liegt darunter.

Besonders beliebt Trotz unbesetzter Ausbildungsstellen ist der Friseurberuf bei Lehrlingen seit Jahren sehr beliebt. Bei der Handwerkskammer Ulm etwa liegt er mit 203 Azubis im vergangenen Jahr auf Rang drei hinter Kfz-Mechatroniker (351) und Elektroniker (235). Obwohl die Gesamtzahl der handwerklichen Betriebe sank, gab es bei den Friseuren ein Plus von 107 Betrieben. Auch in ganz Deutschland erhöht sich die Zahl der Friseurbetriebe stetig. 2012 stieg sie um 259 auf 79 889. In keiner anderen Branche gibt es einen so hohen Zuwachs. Verdi geht von deutschlandweit 160 000 bis 180 000 Angestellten im Friseurhandwerk aus. pjm

In Stufen zum Mindestlohn