Vom Konsument zum "Prosument"

SWP 07.11.2012

Wiederverwertung ist nach Ansicht des Umweltökonomen Niko Paech dazu geeignet, einen Ausweg aus der Wegwerf-Spirale zu finden. Als Beispiele nennt er Reparaturcafés oder die "I-fix-it-Bewegung", bei der Menschen sich über Internetplattformen darüber austauschen, wie Geräte repariert werden können - und dann mit dem Schraubenzieher gegen die Elektroschrott-Lawine kämpfen. Auf der Webseite ifixit.com wird detailliert erläutert, wie ein iPhone-Akku ausgetauscht werden kann. Paech spricht von einer Entwicklung des Konsumenten zu einem "Prosumenten". Dieser gibt sich nicht damit zufrieden, "aus verschiedenen Konsumangeboten zu wählen, sondern produziert selbst und versucht, aus den vorhandenen Endprodukten mehr herauszuholen", sagt Paech. dpa