Tipps für Bewerbungen per E-Mail

DPA 17.01.2015

Viele Unternehmen verlangen heute Bewerbungen per E-Mail. Das spart Zeit und ist billiger, birgt allerdings auch Fallstricke. Was sollte man dabei beachten?

Anschreiben In den Anhang oder direkt in die E-Mail? Der Karriereberater Henryk Lüderitz rät, das eigentliche Anschreiben als PDF-Dokument in den Anhang zu packen. E-Mails mit viel Text würden selten gelesen. Für die Mail genügen dann zwei, drei Zeilen, in denen sich die Bewerber auf die Stellenanzeige beziehen. Dazu ein Verweis auf die Bewerbungsunterlagen im Anhang.

PDF Ob die Bewerbung als Ganzes oder in einzelnen PDF-Dateien in die E-Mail angehängt wird, ist nach Ansicht von Lüderitz egal. Wichtiger sei die klare Benennung. Der Dateiname muss eindeutig sein. Zum Beispiel: "Bewerbung-Musterfrau_Beiersdor_Januar 2015". Insgesamt sollten nicht mehr als vier PDF-Dateien im Anhang stecken.

Dateigröße Das Foto, der Lebenslauf, die Zeugnisse - in einer Bewerbung kommt einiges an Daten zusammen. Um das Postfach des Empfängers nicht zu überlasten, sollte der Anhang insgesamt nicht größer als 5 Megabyte sein, empfiehlt Lüderitz.

Lese- und Empfangsbestätigung Sie gibt dem Bewerber zwar die Sicherheit, dass seine E-Mail angekommen ist. Allerdings kann sie den Empfänger auch nerven. Lüderitz rät davon ab - zu aufdringlich. Besser sei, zunächst abzuwarten. Nach etwa zwei Wochen könne man das erste Mal per E-Mail oder Telefon nachfragen.

Formatierung Auf ausgefallene oder gar verspielte Schriftarten sollten Bewerber verzichten. Das lenke zu sehr vom Inhalt ab. Stattdessen empfiehlt Lüderitz, sich für eine Schriftart zu entscheiden und diese überall zu verwenden. Gut geeignet seien "Times New Roman" oder auch Arial.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel