Die Supermarktkette Tegut will in Hessen und Süddeutschland weitere Filialen aufmachen. „Wir wollen in 2019 weiter wachsen und setzen unseren Expansionskurs mit Fokus auf die südlichen Bundesländer fort“, sagte Geschäftsführer Thomas Gutberlet am Montag laut einer Mitteilung in Fulda. Das Handelsunternehmen präsentierte bei der Vorstellung seiner Jahresbilanz seine Wachstumsstrategie. Zusätzlich zu den 273 Märkten soll es acht neue Filialen geben: in Hessen (Frankfurt und Dillenburg), in Baden-Württemberg (Stuttgart, Schwäbisch-Gmünd und zwei Filialen in Heidelberg) sowie in Bayern (Fürth und Erlangen).

Tegut zog für das Geschäftsjahr 2018 eine positive Bilanz. Der Netto-Umsatz sei um 2,7 Prozent auf 1,035 Milliarden Euro gestiegen. Der Anteil von Bio-Lebensmitteln und -produkten am Gesamtumsatz habe sich von 25,4 auf 26,0 Prozent erhöht. Angaben zum Gewinn macht die Supermarktkette, die seit 2013 zur Schweizer Handelsgruppe Migros gehört, nicht.

Bewährt habe sich die Einführung des verpackungsfreien Einkaufs an den Bedientheken, erklärte das Unternehmen. Kunden können für Fleisch, Wurst, Käse, Fisch und Antipasti eigene Behälter mitbringen, die vom Personal befüllt werden. Tegut beschäftigt 6800 Mitarbeiter und betreibt Filialen in mehreren Bundesländern.

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