Erwin Müller Drogeriemarkt-Chef Müller soll Mitarbeiter bespitzelt haben

Erwin Müller, Chef des Drogeriemarktes Müller.
Erwin Müller, Chef des Drogeriemarktes Müller. © Foto: Lars Schwerdtfeger
Ulm / Helmut Schneider 11.05.2017
Erwin Müller, dem Chef des Drogeriemarkt-Konzerns, wird in einem Bericht des „Stern“ vorgeworfen, er habe führende Mitarbeiter illegal bespitzelt.

„Der Chef hört mit“ – unter dieser Schlagzeile veröffentlicht der „Stern“ in seiner aktuellen Ausgabe einen Artikel über den Ulmer Drogerie-Unternehmer Erwin Müller. Darin werden Mitarbeiter und frühere Führungskräfte zitiert, die von einem „Klima der Angst und Bespitzelung unter den leitenden Mitarbeitern“ berichten.  Der „Stern“ schildert die „Stasi-Methoden des Chefs“ an einer Reihe von Beispielen.

So habe der 84-jährige Firmenchef  die Mitschnitte von Telefonaten führender Manager abgehört. Von einem „herrschsüchtigen“  Patriarchen ist die Rede, von illegalen E-Mail-Kontrollen und einem Geschäftsführer, den Müller verdächtigte, ihn anonym angezeigt zu haben. Müller kündigte ihm, den anschließenden Rechtstreit führte er bis zum Bundesgerichtshof – und verlor.

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