Grafenhausen Schlechtes Wetter drückt auf Rothaus-Bilanz

Christian Rasch von der Badischen Staatsbrauerei Rothaus hält zwei Flaschen mit "Tannenzäpfle" in der Hand. Foto: Patrick Seeger
Christian Rasch von der Badischen Staatsbrauerei Rothaus hält zwei Flaschen mit "Tannenzäpfle" in der Hand. Foto: Patrick Seeger © Foto: Patrick Seeger
Grafenhausen / DPA 17.05.2018

Die Badische Staatsbrauerei Rothaus hat im vergangenen Jahr weniger Bier verkauft - vor allem wegen des schlechten Wetters. 2017 machte Rothaus den Angaben zufolge 74,8 Millionen Euro Umsatz, nach 75,6 Millionen Euro im Jahr zuvor. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (Ebitda) betrug 28,5 Millionen Euro, wie Vorstand Christian Rasch am Montag der Deutschen Presse-Agentur sagte. 2016 waren es demnach noch 29,8 Millionen Euro. Nach Abzug von Zinsen, Steuern und Abschreibungen erwirtschaftete die 246 Mitarbeiter zählende Brauerei einen zweistelligen Millionengewinn. Absatz- und Ertragszahlen nennt Rothaus nicht.

Im vergangenen Jahr habe die Brauerei - wie die gesamte Branche - weniger Bier verkauft, sagte Rasch. Ein Grund sei das schlechte Wetter. Das laufende Jahre habe aber gut begonnen. Sei es warm und sonnig, werde mehr Bier getrunken. Hinzu komme die Fußball-Weltmeisterschaft. Sie könne generell auch den Absatz steigern. Rothaus mit Sitz in Grafenhausen im Hochschwarzwald ist zu 100 Prozent im Besitz des Landes Baden-Württemberg und eine der größten Brauereien im Südwesten.

Badische Staatsbrauerei Rothaus